Einen Grund zum Jubeln…
… hätten wir schon gern gehabt, aber es hat nicht sollen sein. Bei der gestrigen Agentur Kicktisch-WM traten 24 Dresdner Agenturen gegeneinander an. Dabei hatte es schon die Gruppenphase in sich. Gegen die Jungs von digitalwert mussten Erik und René von queo den Sieg trotz zunächst komfortabler Führung abgegen. Einmal warmgespielt konnten sie jedoch einen heimlichen Favoriten – die tyconauten von tyclipso – mit 10:3 nach Hause schicken. In den zahlreichen queo Supportern vor Ort keimten die Pokalhoffnungen. Im packenden Achtelfinale gegen die Gastgeberagentur Frank Schröder, stand es nach zähem Ringen 7:10 und die Sportfreunde Schröder zogen ins Viertelfinale ein.
In den vielen noch folgenden Spielen blieben alle fair und das Niveau war hoch, sodass es auch eine Freude war, nur zuzuschauen. Spieler, denen zwischenzeitlich die Muskeln schmerzten, konnten sich in der von queo gesponsorten Massagestation auffrischen lassen. Im Finale standen sich dann Sandstein und die Sportfreunde Schröder gegenüber, es war kaum ein Durchkommen zum Kickertisch und glücklich war der, der die Tore sehen und nicht nur hören konnte. Am Ende gingen die Jungs von Sandstein klar als Sieger hervor:
Insgesamt ist die Kick-WM, die im letzten Jahr noch in unserem Räumen stattfand, aber auch aus queo-Sicht wieder ein Erfolg gewesen: alle hatten Spaß, ob beim Kickern, gebannt zuschauen oder sich einfach nur unterhalten. In einem unbeobachteten Moment haben René und Erik dann doch noch ein bisschen vom Erfolg geträumt:
Also dann… nächstes Jahr?!
Qualifikationskicken für die WM
Morgen steigt in Dresden die zweite Tischkick-WM für Dresdner Agenturen, bei der Agenturen um den Wanderpokal von SPUTNIKDRESDEN kämpfen. queo ist nicht nur Sponsor der Veranstaltung, unsere Kickerenthusiasten freuen sich auch seit dem letzten Jahr darauf, queos Ehre am Kicktisch zu verteidigen. Da nur ein Team pro Agentur antreten kann, fand gestern die queo-interne Qualifikation statt. Dazu traten vier Teams am späten Abend gegeneinander an.
In über zwanzig Spielen setzte sich das Team “Dynamo Tresen”, bestehend aus Erik und René, mit insgesamt sechs Siegen durch und wird mit Michael als Auswechselspieler morgen für queo antreten. Zweiter der Qualifikation wurden “Torpedo Moskau”, die “Lucky Ladies” von queo media verwiesen “Fortuna Underdog” auf den vierten Platz.
Das Siegerteam:
Kundenbindung in Werbeagenturen
Wie binden Werbeagenturen ihre Kunden an sich? Durch gute Arbeit, möchte man meinen. Und wie halten Agenturen die Verbindung zum Kunden über das Projektgeschäft hinaus? Diese Frage hat queo im Rahmen einer Bachelorarbeit untersucht. In einer Umfrage unter mehr als 200 Agenturen wurde die Einstellung und das Bewusstsein deutscher Werbeagenturen zum Thema Kundenbindung und Kundenloyalität in Erfahrung gebracht sowie der Grad der tatsächlichen Umsetzung der Kundenbindung ermittelt.
Die wichtigsten Ergebnisse haben wir in einem White Paper erfasst. Dies zeigt auf, welchen Stellenwert die Kundenbindung in den Agenturen einnimmt und gibt Aufschluss über Erfolgsfaktoren der Kundenbindung. Außerdem werden die organisatorische Verankerung der Kundenbindung und konkrete Kundenbindungsmaßnahmen sowie deren Umsetzung in der deutschen Agenturlandschaft abgebildet. Zuletzt werden darauf aufbauend Handlungsempfehlungen gegeben.
Das neue Netzwerk: Google+
Ende Juni 2011 sorgte Google mit dem Launch seiner neuen Plattform Google+ unter Bloggern, Journalisten und Fachpublikum für enormes Aufsehen, denn dieser Schritt war lange erwartet und wurde förmlich herbeigesehnt.
Was dann in einer ersten Beta-Version dem sogenannten Early Adopter präsentiert wurde, war durchaus sehenswert und eröffnete viel Raum für Spekulationen zur weiteren Entwicklung von Konkurrent Facebook. Die Reaktion vom aktuell populärsten sozialen Netzwerk erfolgte auch prompt, allerdings weit weniger spektakulär, als von Mark Zuckerberg angekündigt, denn der per Videokonferenz am 9. Juli in Kooperation mit Skype präsentierte Videochat war auf Google+ bereits seit 2 Wochen unter dem Namen „Hangout“ verfügbar.
Viele Blogger stellen sich mittlerweile die Frage, wem Google+ denn nun wirklich Konkurrenz macht, da der Stream bei näherer Betrachtung eher der Twitter-Timeline ähnelt und die Daten nicht automatisch durch Filter vorselektiert werden, wie es bei Facebook der Fall ist. Innovativ sind die Google+ Circles, in denen weit bequemer als bei Facebook festgelegt werden kann, welche Informationen an welche Mitglieder weitergegeben werden. Die langfristige Positionierung innerhalb der social networks ist noch ungewiss, da bislang lediglich ein verhältnismäßig kleiner Nutzerkreis die Funktionalitäten von Google+ testen konnte. Dieser Kreis hat in den letzten zwei Wochen jedoch schon die Größe von über 10 Mio. Nutzern weltweit erreicht. Die Funktion ” Sparks” qualifiziert Google+ auch zum medialen Kanal, Nutzer können hier Feeds zu ihrem Lieblingsthema mit sämtlichen Inhalten aus dem Netz bestücken.
Unternehmensprofile sind in Google+ zur Zeit noch nicht vorzufinden, ein Testlauf dazu wird aber vorbereitet. Teilnehmer sind unter anderem Dell und Ford, aber auch kleinere Unternehmen mit Social Media Erfahrung konnten sich bewerben.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Google mit dem neuen Netzwerk ein sehr guter Wurf gelungen ist und die Funktionen, das Layout sowie die Usability absolut auf dem Stand der Zeit sind.
Mobil Bezahlen mit Near Field Communication
Near Field Communcation (NFC) heißt die Technologie, die, obwohl bereits seit 9 Jahren verfügbar, erst seit einigen Monaten ihren Einzug in die mobile Kommunikationswelt feiert. Die NFC-Übertragungstechnik wurde 2002 von der Philips-Tochter NXP und Sony entwickelt und basiert auf der kontaktlosen Übertragung von beliebigen Informationen zwischen zwei Geräten im Abstand von wenigen Zentimetern mittels Bluetooth und RFID-Technik.
Die Anwendungsbereiche sind vielfältig, da die NFC-Technik überall eingebaut werden kann. Speziell im Bereich des mobilen Bezahlens eröffnen sich dank der hohen Sicherheit von NFC zahlreiche Möglichkeiten. In den USA hat Google zusammen mit dem Kreditkartenanbieter Mastercard eine erste mobile Bezahllösung namens „Google Wallet“ eingeführt, die auf dem NFC-System Paypass von Mastercard aufsetzt. Kunden können in einem Feldversuch mit ihrem von Sprint vertriebenen Smartphone Nexus S 4G mobil bezahlen, indem sie ihr Handy in die Nähe eines Terminals halten und die Transaktion durch Antippen bestätigen.
Die Eingabe von PIN-Nummern oder das Mitführen von Kreditkarten wird damit überflüssig. Auch Vodafone führt derzeit in Spanien in der Region Murcia ein Pilotprojekt durch. Hier können Kunden Bustickets über NFC-Terminals bezahlen und zusätzlich noch Informationen zu aktuellen Zeitangaben über NFC-Tags an den Haltestellen erhalten – Voraussetzung ist ein NFC-fähiges Handy.
Neuestes Update der NFC-Technologie ist deren Nutzung ohne eingebauten RFID-Chip, sondern nur über die Modulation von Schallwellen über das Mikrofon und den eingebauten Lautsprecher des Smartphone. Das vom Start-Up Naratte (USA) entwickelte Verfahren „Zoosh“ überträgt nach einem Software-Update des Handy´s Ultraschallwellen und erlaubt so ebenfalls einen sicheren Datentransfer zwischen den Geräten.
Mobile Search
Neben der Suche im stationären Web (Social Search) wird nun auch die mobile Suche auf Smartphones immer sozialer. Für das iPhone entwickelte das israelische Start-Up Doat media Ltd. eine App, die dem Nutzer keine Webinhalte, sondern Inhalte aus mobilen Website-Apps anzeigt. Es werden hierbei aber keine nativen, also geschlossenen Apps, durchsucht, sondern sogenannte Web-Apps, die im Browser per HTML5 ausgeführt werden. Der Suchende bekommt damit als Ergebnis keine Links angezeigt, sondern Apps, die die gesuchte Information beinhalten.
Eine Produktsuche führt beispielsweise zu Apps von amazon oder ebay, mit denen der Nutzer sofort weiter interagieren kann. Welche Apps angezeigt werden, bestimmt das „Social Radar“ jedes einzelnen Nutzers, also sein Verhalten im Social Web.
Rechtliche Stolperfallen im Social Web
Nachdem nun bereits viel über Google+ und Facebook geschrieben wurde, möchte ich an dieser Stelle kurz einmal auf die rechtliche Seite eingehen, da die Aktivitäten im Social Web immer stärker auch den Datenschutz, die Persönlichkeitsrechte und die Urheberrechte tangieren.
Ein Diskussionsthema ist die Integration der Facebook Social Plugins in die eigene Website, auf den eigenen Blog oder in die eigene Community. Dies ist datenschutzrechtlich nicht ganz unproblematisch, denn Facebook überträgt, was kaum einer weiß, sofort beim Laden einer Seite mit eingebautem Like-Button personenbezogene Daten des Nutzers wie die IP-Adresse an einen Facebook-Server in den USA, sodass hier auch ohne eine Betätigung des Like-Button durch den Nutzer eine Verbindung zum Facebook-Profil entsteht. Das ist nach deutschen Datenschutzrecht unzulässig (§ 13 Abs. 1 TMG). Um Rechtssicherheit auf der eigenen Webpräsenz herzustellen, wenn man die Social Plugins nutzen möchte, gibt es nach Meinung von Juristen folgende zwei Möglichkeiten:
- Ausweitung der Datenschutzerklärung und Hinweis auf Datenerhebung durch Facebook; ein Muster solch einer Erklärung ist hier zu finden
- Einholung der Einwilligung der Nutzer vorab und Aktivierung der Social Plugins erst nach Freigabe; hier gibt es eine entsprechende Anleitung für den Einbau eines Scripts
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Die 10 größten Denkfehler im Kommunikationsdesign
Das Magazin PAGE veröffentlicht immer zum Erscheinen der aktuellen Ausgabe »Die Fundstücke« von Jürgen Siebert. Darin “kühne Kommentare zu Trends, Entwicklungen, Ereignissen und dem ganz normalen Alltagswahnsinn eines Kreativen …”
Aktuell: Eine Branche untergräbt ihre Glaubwürdigkeit …
Haltungen im Bereich der visuellen Kommunikation werden geäußert, die schon seit vielen Jahren »gepflegt« werden – und das sowohl aufseiten der Arbeitgeber als auch von Designern selbst >> zum Artikel
Den Autoren hat diese Debatte zu einem Format inspiriert, was man nur so aus aufmerksamkeitssuchenden TV-Sendungen kennt – nachfolgend die Kurzform:
TOP 10 der größten Denkfehler im Kommunikationsdesign
10 Ideen kosten nichts, nur deren Umsetzung.
09 Die Digitalisierung hat Design schnell und einfach gemacht.
08 Der zweite, dritte, vierte Vorschlag ist besser als der erste.
07 Designer sind Lieferanten.
06 Gute Gestaltung ist teuer.
05 Visuelle Gestaltung muss man nicht lernen.
04 Ich muss das nicht verstehen, um es gut zu gestalten.
03 Für Kult(ur)marken arbeite ich gerne umsonst.
02 Der Auftraggeber hat immer recht.
01 Eine bessere Qualität bemerkt sowieso niemand.
Social Media Conference 2011 – ein Rückblick
Social Media Conference 2011 in München (04./05.07.)
Leider gestaltete sich die Anreise nach München Montag früh etwas zeitaufwendiger als gedacht, weshalb ich die ersten beiden Sessions verpasst habe.
Mit dem Best Practice Case von Dell ging es dann los. Michael Buck, Executive Director Online Marketing Global, stellte die Social Media Maßnahmen von Dell vor. Dell ist schon seit 2005 mit Social Media beschäftigt und sie haben auch mit als erstes Unternehmen überhaupt messbaren Umsatz über Twitter generiert. Allerdings sind sie anfangs auch recht blauäugig und mit einer „Trial and Error“-Strategie gestartet und auch jetzt glücken nicht alle Kampagnen im social web. Vorbildlich ist, dass Social Media bei ihnen von innen heraus gelebt wird. Michael Dell zum Beispiel engagiert sich sehr im social web und lebt es vor. Sie schulen alle ihre Mitarbeiter auf Social Media (immerhin über 100.000 weltweit) und unterstützen das freiwillige Engagement ihrer Mitarbeiter. Neben den ca. 60 festen Redakteuren und Controllern sind eine Vielzahl ihrer Mitarbeiter in ihrer Freizeit als Markenpromotoren in sozialen Netzwerken aktiv. Der Content der Kunden (UGC) wird aktiv in die eCommerce-Seiten und auch in Online Banner integriert (Social Media Ads) und Dell geht davon aus, dass diese Art des Marketing zukünftig auch im eCommerce eine immer größere Rolle spielen wird.
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