QUEO @ Monetization Camp Berlin (#mc09)
Heute bin ich nach Berlin gefahren, um auf das Monetization Camp zu gehen. Es soll um Vermarktungsoptionen, -möglichkeiten und -trends von Communities, Portalen etc. gehen. Insgeheim bin ich sehr hoffnungsvoll hier hin gefahren, um Antworten auf Fragen zu bekommen, die im Alltag ständig gestellt werden…von Kunden, von Partnern und letztendlich von uns selber.
Leider waren nicht so viele Teilnehmer, wie ich gehofft hatte. Liegt sicher auch am Wochentag. Das BarCamp findet in der Messe statt…neben IT-Profits etc. Die Location ist ok, nur die kurze Umzugsaktion wegen dem Notausgang war etwas seltsam. Leider war die Lautstärke durch arbeitende Messemitarbeiter bei der Sessionplanung war weniger toll.
Zu den Sessions selber…die ersten beiden zu Landingpage-Optimierung und Steiergung Konversionrate waren recht unterschiedlich. Die erste Session war punktuell recht interessant aber leider recht unstrukturiert. Einige Punkte konnte ich allerdings mitnehmen. Die Google Session zur Konversionsteigerung war dagegen sehr interessant…konnte im Bereich Adword und Konversion einige interessante Ideen und Ansätze mitnehmen. In dem Bereich gibt es noch einiges zu tun, da gab es selbst große Beispiele, die doch recht verbesserungswürdig waren. Anschließend wurden Meme diskutiert…wobei wir da etwas vom Thema abgekommen sind… war aber dennoch interessant…
Grad gehts um Möglichkeiten der Community-Monetarisierung (www.frobbel.de) von Herrn Glembotzky. Recht interessant, was da schon ausprobiert wurde und wie es angenommen wird. Motivation der User “Geld” auszugeben, sind meist Spaß und Status. Welche Möglichkeiten gibt es noch…? Wir sind im Brainstorming…
…to be continued…
QUEO @ NextBanking Teil II
…es beginnt die letzte Session mit Alexander Artopé von Smava. Logisches Thema: Peer-to-Peer Banking.
Das BarCafe war richtig interessant, wobei ich gemerkt habe, dass es manchmal gar nicht so leicht ist, EPMs (Elektronische Prognosemärkte) zu erklären. Die Diskussionen waren aber gut und ich konnte einige Anregungen mitnehmen. Die anderen Sessions, die ich mitnehmen konnte, drehten sich um Microkredite mit Lavri Labi und den Banking-Club mit Thorsten Hahn.
Kollege Sebastian von der TMMS und dem mobilecamp-Orgateam traf ich hier auch wieder, konnten uns sehr gut über verschiedene Themen austauschen.
Für queo ist mitzunehmen, dass sich gerade der Finanzmarkt derzeit rapide ändert, gleichzeitig aber die Banken selber eher noch zurückhaltend sind. Themen wie Mikrokredite und Peer-to-Peer Banking, Aufbau von Finanz-Communities und Community-Banking kommen eher von Newcomern und breiten sich über social networks und Kreditwesen-Außenseiten (Achtung Provokation) aus. Die Banken fühlen sich derzeit sicher noch recht sicher, das liegt sicher auch noch an der Altersstruktur der Kreditnehmer und der Sachbearbeiter. Alternative Konzepte kommen und sind sicher einen Blick über den Tellerrand wert.
…to be continued…
QUEO @ NextBanking in Berlin
Hallo,
Grüße vom NextBanking in Berlin. Mit einer Stunde Verspätung (Dank an den brennenden Merzedes auf der A13) bin ich gut in Berlin Kreuzberg angekommen und gleich mitten eingetaucht in interessante Diskussionen. Die erste Keynote habe ich leider verpasst. Die Impulsvorträge von Herrn Korten (GLS Bank), Herr Janek (VR NetWorld) und Frau Rehm vom Geld Magazin waren allesamt interessant aber auch mit ein paar Ansatzpunkten zur Diskussion gespickt. Die meisten Teilnehmer scheinen sehr ONLINE zu sein….Blogs und Twitter sind geläufig und entsprechend gewichtet. Kritik wurde an der Kommunikation, Transparenz und Service geübt. Allerdings hat die Diskussion auch gezeigt, dass sehr wohl differenziert werden muss. Herausforderung Social Media für Banken…was das bedeutet…wird sicher noch ordentlich disktutiert.
…schau mer mal, wie es weiter geht….
Zeichne mit - Endspurt!
Morgen, also am Dienstag den 16.06.2009 23.59 Uhr, endet die Zeichnungsfrist der Online-Petition gegen Internetsperren. Ein letzter Hinweis also für alle, die noch nicht gestimmt haben. Und wer sich noch uneins ist, auch bei 3sat gibts eine gute Zusammenfassung des Problems.
Und nur am Rande: Etwas schade finde ich die aktuellen Aufrufe ala “Nur noch 5.000 Stimmen bis zur erfolgreichsten E-Petition“. Auch wenn das sicherlich PR bringt, Ziel ist es doch nicht, irgendwelche Rekorde zu brechen, sondern zu zeigen, dass viele Menschen den Lügen von Frau Ursula von der Leyen nicht auf den Leim gehen.
Drum zeichne mit - nicht wegen des Rekordes, sondern um auf das Zensur-Potential von Internetsperren und den Mißbrauch des Themas Kinderpornographie aufmerksam zu machen!
Die Welle
Ich war immer skeptisch, wenn der große Bruder Google mal wieder ein neues Produkt vorstellte. Es waren zwar meistens interessante, kreative und technisch anspruchsvolle Innovationen, aber sie hatten meistens einen nicht zu verachtenden Beigeschmack. “Die wollen doch nur unsere Daten” hörte und las man schnell überall. So hab ich heute auch nur beiläufig auf den Spiegel-Artikel geklickt und mir durchgelesen, wie Google das Kommunikationsmedium E-Mail neu erfunden haben will. Schön und gut, dachte ich mir, aber es ist immer noch Google. Bis ich auf den Absatz stieß, dass Google den Quellcode des Projekts frei verfügbar machen will.
Auf einmal war der Artikel viel interessanter und ich las ihn mir nochmal und aufmerksamer durch. Eine wirklich interessante Geschichte. Ich lies mich sogar dazu hinreißen, die komplette Aufnahme der Demonstration auf der Google I/O anzusehen. Die haben sich nicht nur wieder mal ordentlich Gedanken gemacht, sondern die wollen auch, dass das wirklch jeder benutzen kann. Nicht nur diejenigen, die Google blind vertrauen, und ihre Kommunikation über die GMailserver abwickeln. Google hat offenbar wirklch vor, die gute alte E-Mail abzulösen und schenkt der Welt Google Wave. Das ist deswegen so spannend, weil es eben nicht nur ein neues Google Mail Frontend ist, sondern eine Software, die jeder auf seinem eigenen Server installieren können wird. Und nicht nur das, Wave ist ein Protokoll, mit dem man völlig unabhängige eigene Anwendungen entwickeln kann, die mit Googles Wave kommunizieren können wie ein E-Mail Client mit dem anderen.
Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu sehr ins Schwärmen gerate, aber trotzdem möchte ich noch loswerden, dass dies das erste Produkt von Google ist, auf dessen Fertigstellung ich sehnsüchtig warten werde. Noch sind alles nur Versprechungen und die Entwicklung ist in einer frühen Phase, aber wenn man dem Ganzen Glauben schenken darf, dann werden sich in gar nicht allzu langer Zeit die Administratoren von queo darauf einstellen müssen, dass ich ihnen permanent in den Ohren liegen werde, den Microsoft Exchange Server endlich rauszuschmeißen und das 21. Jahrhundert der Kommunikation einzuläuten.
Unsere Top 3 Entwicklungstools im TYPO3-Bereich
Auf dem MSDN Softwarehersteller Blog läuft aktuell eine “Umfrage” zu den Top 3 Entwicklertools. Mit diesem Beitrag möchte ich mich mal aus Sicht der TYPO3-Entwicklung daran beteiligen.
Als erstes sollte gesagt sein, dass es natürlich mehrere Möglichkeiten gibt, das “Top”-Tool zu ermitteln. Man könnte da die Verwendungshäufigkeit heranziehen, die Fehleranfälligkeit / Zuverlässigkeit oder aber auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich denke bei meiner Auswahl ist ein Mix aus all diesen Kriterien, allerdings sind sie auch alle kostenlos
1. Als Webentwickler braucht man eigentlich nichts mehr als Firebug, da dieses Firefox-AddOn einfach alles bietet was man sich als Entwickler wünschen kann: JavaScript-Konsole mit Logging- und Debuggingfunktionen, DOM-Inspektor inklusive Live-Edit von CSS und HTML, Request- und Responseanalyse (auch AJAX) und vieles mehr. Zudem wird das Projekt ständig aktuell gehalten und erweitert, Bugs werden zügig behoben - in meinen Augen als DAS Top-Tool!
2. Eigentlich bin ich etwas hin- und hergerissen bei den Plätzen 2 und 3. Da beide Dinge sehr wertvoll für die Arbeit und vor allem die Produktivität sind, könnte man die Plätze auch tauschen. Nun also auf Platz 2: Eclipse mit PDT2 und Aptana. Während es früher vielleicht gereicht hat einen “besseren” Texteditor für das Umsetzen von Webseiten zu verwenden, sollten professionelle Entwickler heute nicht mehr auf die Funktionen einer richtigen IDE verzichten. Gerade die einzelnen Hilfen beim Programmieren sparen nicht nur viel Zeit und Mühe, sondern vor allem auch Nerven. Dazu gehören für mich Autovervollständigung für HTML, CSS, PHP sowie JavaScript, Validierung von dem entsprechenden Code, zum Beispiel auch XML, Integration von Tools wie zum Beispiel PHPUnit, Bugtrackern oder Subversion und natürlich Code Highlighting.
3. Bei der Arbeit im Team ist eine Versionierung unverzichtbar. Ich benutze dafür TortoiseSVN. Neben den Möglichkeiten der Zusammenarbeit die dadurch erst machbar werden, bietet die Versionierung noch weitere Vorteile die ich in einem professionellen Entwicklungsumfeld nicht mehr missen möchte. Gerade bei längeren Projekten in mehreren Teilschritten helfen z.B. Branches ungemein. Auch das Zurückspringen zu älteren Ständen auf Grund von wechslenden Kundenwünschen ist mit der Versionierung kein zeitraubendes Unterfangen mehr. Auch dieses Tool spart bei uns Entwicklern wieder eine Menge Zeit und Nerven, weshalb es definitiv einen Platz in den Top 3 verdient hat!
Löschen statt sperren!
Am Wochenende im Freundeskreis hab ich es wieder gemerkt - das Thema Internetsperren hat ein erhöhten Erklärungsbedarf. Deshalb die Kurzform:

und umfangreiche Informationen in Langform.
Interessant ist auch, wieviel Leute für oder gegen Sperren sind - je nach dem wie man fragt.
Wie man sieht, ist das Thema nach wie vor aktuell. Morgen gibt es beispielsweise auch im Bundestag eine öffentliche Anhörung. Daher
recap UXcamp Berlin 2009
Leider fiel die Beteiligung von queo am UXcamp in Berlin geringer als gedacht aus. Micha war verhindert, und auch ich konnte nur an weniger Sessions teilnehmen als geplant. Doch diese waren extrem spannend - Themen wie “Wie bringe ich meinem Kunden UX nahe” oder “Digitales Paper Prototyping” sind auch für uns immer wieder relevant. Kritikpunkte gabs für mich nicht - die Location war cool, das WLAN war schnell, die Verpflegungssituation entspannt. Großes Lob an die Orgas! Doch das wichtigste an einem Barcamp sind aus meiner Sicht eh die Teilnehmer und die Sessions - wenn die wie beim uxcamp passen, kann es aus meiner Sicht auch Wasser und Brot geben.
Durch das UXcamp als mein zweites Barcamp wurde ich in meiner Meinung bestätigt, dass es die Veranstaltungsform Barcamp mit “traditionellen” Konferenzen durchaus aufnehmen kann. Gerade bei fachspezifischen Barcamps, die sich auf ein Thema fokussieren, kann man inhaltlich extrem viel mitnehmen. Viele der Anwesenden sind in den Themengebieten aktiv und wolllen auch ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen. Und im Bereich Kontaktaufnahme und Diskussion mit anderen Teilnehmern ist ein Barcamp für mich derzeitig sowieso das Nonplusultra.
Doch gerade in meinem Bekanntenkreis bekomme ich immer wieder mit, dass der Großteil Barcamps nur mit einer Veranstaltung für Geeks und Freaks verbindet - da ist noch viel Überzeugungsarbeit notwendig.
Ein paar Meinungen (von Besuchern, die etwas länger da waren
) über das UXcamp findet man hier und hier. Für alle, die das Thema UX und Co. interessiert, gibts hier und hier die Sessionpläne, teilweise auch Zusammenfassungen und Folien. Natürlich hatte ich auch meine Kamera dabei - meine und weitere visuelle Eindrücke gibts bei flickr.
UXcamp in Berlin
Heute bin ich auf dem UXcamp in Berlin, dem Barcamp für die Themen Information Architecture, Interaction Design, Usability Engineering, Visual Design und Prototype Engineering. Angemeldet bin ich mittlerweile, gesättigt erst mal auch
- WLAN funzt auch (wie man sieht). Gleich gehts in die Kick-Off-Veranstaltung.
Mit den Themen User Experience und Usability beschäftigen wir uns in unseren Projekten immer wieder - so dass ich auf interessante Diskussionen und Kontakte hoffe. Gleichzeitig ist es zum einen schön, einfach nur als aktiver Teilnehmer hier zu sein, und beispielsweise nicht als Orga am Einlaß spannende Sessions zu verpassen (wie beim MobileCamp). Zum anderen hoffe ich, auch Anstöße für das nächste Dresdner Barcamp mitzunehmen zu können.
Eine Session werde ich wahrscheinlich nicht halten (BÖSE!), aber hoffentlich springt Micha in Bresche - der will nämlich auch kommen.
KiPo??? - Was Frau von der Leyen WIRKLICH will!
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