42. Dresdner TMS-Medien Lounge bei queo
120 Gäste, ein tolles Suppenbuffet, „wunderBar“(e) Cocktails, ausgelassene Stimmung und angeregte Gespräche bei einer frischen Sommerabendbrise – das war sie: die 42. Dresdner TMS-Medien-Lounge am 27. Juli zu Gast bei queo.
Das Event, das seine Location mit jeder Veranstaltung wechselt, bringt einmal monatlich die pressemitteilungsproduzierende und die pressemitteilunsgverabeitende Zunft zusammen: PR-Spezialisten, Marketing-Fachleute und Journalisten treffen hier aufeinander, um zu „networken“, sich auszutauschen und so einmal die jeweils andere Seite der Pressearbeit kennenzulernen – diesmal in unseren Agenturräumen.

Kurzerhand wurde dazu unser Empfangstresen in eine Cocktailbar verwandelt, über die den ganzen Abend die erstklassigen Getränkekreationen der „wunderBar“ an die durstigen Gäste gereicht wurden. Die Tische aus dem Konferenzraum fanden eine neue Berufung als Buffettafel, auf der die leckeren Suppen von „Hot Spoon“ für Gaumenfreuden sorgten.
Während der Kicker in unserer Küche – der sich sowieso über mangelnde Zuwendung nicht beklagen kann – heiß gespielt wurde, nutzte ein anderer Teil der Gäste bis in die Nacht hinein unseren Balkon für entspannte Gespräche bei lauer Sommerluft.
Für den Unterhaltungsfaktor war ebenfalls gesorgt: queo nutzte die Gelegenheit, um eine Brise seines Könnens zu präsentieren und gab Zockerfreunden und Spielefans an diesem Abend die Chance zwei Flashgames auszuprobieren, die im Rahmen zweier, von queo konzipierter, Onlinekampagnen entwickelt wurden.
Die Tatsache, dass auch nach 0:00 Uhr die letzten Gäste nicht gegangen waren, könnte dafür sprechen, dass sie sich in unseren Hallen sehr wohlgefühlt haben und erlaubt durchaus die Vermutung, dass queo als Gastgeber überzeugt hat. Für queo war die Medienlounge eine wunderbare Gelegenheit, um seine Außenwirkung in der Region noch weiter zu erhöhen, für alle Gäste dürfte sie zumindest ein wunderschöner Abend gewesen sein.
Und schon hat es sich ausgewellt
Google hat heute morgen bekannt gegeben, dass das Experiment Google Wave zum Ende des Jahres eingestellt wird. Grund des Scheiterns sind wohl, dass Google sich mehr Interesse und entsprechend höhere Nutzerzahlen vorgestellt hat, als es am Ende gab. Schade eigentlich. Dabei hatte ich mich sehr auf diese Technologie gefreut und auf eine neue offene standardkonforme Kommunikationsplattform gehofft, die viele andere Dinge obsolet werden lässt. Aber die Ernüchterung kam schon ziemlich schnell, nachdem die Testaccounts verteilt wurden. Da war ich dann angemeldet und hatte mir sogar zwei drei Kontakte organisiert, aber so richtig produktiver Workflow wollte nicht aufkommen. Woran lag das? Ich hatte sowieso meine anderen Kommunikationswege parallel offen: E-Mail, Jabber, IRC, Skype, Facebook, und so weiter. Das brauch ich alles, weil immer jemand nur das eine und aus den-und-den Gründen das andere nicht hat. Und da wird sich eben arangiert. Und jetzt noch jemandem Google Wave aufdrängen… das musste ja schief gehen. Ich glaube, Google hat zu lange damit gewartet, das ganze wirklich wie versprochen als freie Software verfügbar zu machen. Einige Teile waren schon veröffentlicht, aber wo ist denn der Download-Button für das Tool auf dem eigenen Server? Wo ist denn mein Kommandozeilen-Client? aptitude install wave habe ich mir vorgestellt. Nichts dergleichen kam, darum wurde das Projekt auch schnell langweilig.
Es wird gemunkelt, dass die Technologie vielleicht bei Google Buzz einfließen und dem ebenfalls mehr oder weniger gescheiterten Projekt doch noch zum Durchbruch verhelfen könnte. Vielleicht stellt Google auch den kompletten Code nun einfach zur Verfügung und überlässt der Internetgemeinde die WeiterentwicklungFertigstellung des Projekts. In den Papierkorb wandert es sicher nicht. Wäre auch wie gesagt schade drum.

