Zeichne mit – Endspurt!
Morgen, also am Dienstag den 16.06.2009 23.59 Uhr, endet die Zeichnungsfrist der Online-Petition gegen Internetsperren. Ein letzter Hinweis also für alle, die noch nicht gestimmt haben. Und wer sich noch uneins ist, auch bei 3sat gibts eine gute Zusammenfassung des Problems.
Und nur am Rande: Etwas schade finde ich die aktuellen Aufrufe ala “Nur noch 5.000 Stimmen bis zur erfolgreichsten E-Petition“. Auch wenn das sicherlich PR bringt, Ziel ist es doch nicht, irgendwelche Rekorde zu brechen, sondern zu zeigen, dass viele Menschen den Lügen von Frau Ursula von der Leyen nicht auf den Leim gehen.
Drum zeichne mit – nicht wegen des Rekordes, sondern um auf das Zensur-Potential von Internetsperren und den Mißbrauch des Themas Kinderpornographie aufmerksam zu machen!
Löschen statt sperren!
Am Wochenende im Freundeskreis hab ich es wieder gemerkt – das Thema Internetsperren hat ein erhöhten Erklärungsbedarf. Deshalb die Kurzform:

und umfangreiche Informationen in Langform.
Interessant ist auch, wieviel Leute für oder gegen Sperren sind – je nach dem wie man fragt.
Wie man sieht, ist das Thema nach wie vor aktuell. Morgen gibt es beispielsweise auch im Bundestag eine öffentliche Anhörung. Daher
KiPo??? – Was Frau von der Leyen WIRKLICH will!
Zensursula für lau
Zum Wochenausklang noch zwei Anmerkungen zum Thema Zensursula. Unter http://www.3dsupply.de gibt es, analog der berühmten Schäublone, Frau vdL als Shirt-Motiv – für lau! Und die Online-Petition hat heute Nacht die 50.000 Marke durchbrochen – jetzt gilt es, sechsstellig zu werden. Also – Zeichne mit!
Zeichne mit!
Die bereits angesprochene Thematik “Zensursula und die Sperrwut” schlägt weiterhin hohe Wellen. Auf Netzpolitik.org ist noch einmal sehr ausführlich dargelegt, worum es genau geht und wo die Probleme liegen. Sehr Empfehlenswert!
Desweiteren gibt es seit Beginn der Woche eine Online-Petition im Bundestag mit folgendem Wortlaut:
Text der Petition
Begründung
Als sie Kinderpornografieseiten sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich habe diese Inhalte ja nicht konsumiert.
Als sie Raubkopiererseiten sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich habe ja nicht raubkopiert.
Als sie Blogs mit gesellschaftskritischen Inhalten sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich war ja nicht gesellschaftskritisch eingestellt.
Als sie die Seiten von Oppositionsparteien und Gewerkschaften sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich war ja nicht in der Gewerkschaft oder in so einer Partei.
Als sie das Grundgesetz ausser Kraft gesetzt haben, gab es kein Medium mehr über das ich hätte etwas sagen können.
Rettet das Internet!
Eigentlich wollt ich ja einen längeren Artikel zum Thema “Zensursula und die Sperrwut” schreiben, aber letztendlich wurden schon alles relevante zu dem Thema geschrieben (siehe z.B. hier und hier).
Aber besonders schön (wenn auch nicht im visuellen Sinne
) find ich die Aktion unter www.rettet-das-internet.de.
