26 Gigapixel Dresden
Die Sächsische Zeitung hat in Zusammenarbeit mit der AFB media GmbH das Projekt Gigapixel Dresden ins Leben gerufen: Vom Haus der Presse aus wurde ein 26 Gigapixel großes Foto von der Dresdner Innenstadt und den dahinter liegenden Gebieten gemacht. Es umfasst einen Blickwinkel vom Ostragehege über die Dresdner Altstadt mit der Frauenkirche, der Semperoper und dem Erlweinspeicher bis hin zum Heizkraftwerk der Drewag, direkt gegenüber von queo. Im Hintergrund kann man den Dresdner Fernsehturm und schemenhaft die 30km entfernte Sächsische Schweiz erkennen. Durch die hohe Auflösung kann man viele Details erkennen, wie zum Beispiel den Spaziergängern an den Elbwiesen oder den Bauarbeitern auf dem Dach eines Hauses.
Das Foto wurde mit einem 400mm-Objektiv aufgenommen und ist aus 1.655 Einzelbildern von je 21,4 Megapixeln zusammengesetzt. Die Auflösung beträgt 297.500 x 87.500 Pixel, ein Weltrekord. Das Bild ist derzeit das größte Foto der Welt.
Internet Explorer 8 als Hochsicherheitstrakt
![]()
Da wir seit kurzem (Release Termin vom IE8) auch für den Internet Explorer 8 optimieren, mussten wir beim Testen unserer Kunden-Webseiten mit Bedauern feststellen, dass so manche TYPO3-Shop-Erweiterung Probleme mit dem neusten M$ Produkt bereitet.
So akzeptiert zum Beispiel der IE8 standardmäßig keine Cookies bei der tt_products Extension. Was zur Folge hat, dass die Artikel nicht im Warenkorb bleiben und somit auch keine Artikel bestellt werden können. Sowas ist natürlich der schnelle Tod eines jeden Online-Shops.
Über einen Foreneintrag kam ich dann auf den Hinweis, dass man im TYPO3 noch eine gewisse „cookieDomain“ setzten kann. Damit wird die eigene Domain zwangsweise in den Cookie hinein geschrieben, sonst würden die Sicherheitseinstellungen eines manchen Browser diesen Cookie blockieren, wie eben der Internet Explorer 8.
Die Lösung ist:
$TYPO3_CONF_VARS['SYS']['cookieDomain'] = „http://www.example.com“;
Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen mit ähnlichen Problemen.
Licht am Ende des Tunnels
“Meine” Programmierer beknien mich ja schon lange: Ignorier doch bitte den IE6! Aus Programmierer-Sicht verständlich, aus Kundensicht eher nicht. Schließlich hat dieses vorsintflutliche Ungetüm immer noch einen Marktanteil von etwa 15 Prozent. Auch einige Admins unserer Kunden haben noch nichts vom IE7, IE8 oder sogar Firefox oder Safari gehört*. Dementsprechend optimieren wir auch öfters TYPO3-Backend-Module auf IE6.0 und kitzeln das letzte aus dessen verkrüppelter JavaScript-Engine raus.
Auch in unseren Angeboten werden Optimierungen für den IE6 seit diesem Jahr im Standardfall nur noch optional angeboten, da mit dem IE8 ja schon der zweite Nachfolger veröffentlicht wurde. Schließlich optimieren wir auch nicht mehr für Firefox 1.0 oder gar Netscape 4.7
- es sei denn, der Kunde fordert es.
Nun stellt als erstes eines der größten Webportale der Welt – youtube – den Support für den IE6 ein und fordert sogar aktiv auf, endlich upzudaten. Da kann man nur hoffen, dass andere bald nachfolgen und nach acht Jahren das Thema IE6 endgültig erledigt ist.
via heise
* Ja ich weiß, manche Legacy-Anwendungen erfordern den IE6.
Zeichne mit – Endspurt!
Morgen, also am Dienstag den 16.06.2009 23.59 Uhr, endet die Zeichnungsfrist der Online-Petition gegen Internetsperren. Ein letzter Hinweis also für alle, die noch nicht gestimmt haben. Und wer sich noch uneins ist, auch bei 3sat gibts eine gute Zusammenfassung des Problems.
Und nur am Rande: Etwas schade finde ich die aktuellen Aufrufe ala “Nur noch 5.000 Stimmen bis zur erfolgreichsten E-Petition“. Auch wenn das sicherlich PR bringt, Ziel ist es doch nicht, irgendwelche Rekorde zu brechen, sondern zu zeigen, dass viele Menschen den Lügen von Frau Ursula von der Leyen nicht auf den Leim gehen.
Drum zeichne mit – nicht wegen des Rekordes, sondern um auf das Zensur-Potential von Internetsperren und den Mißbrauch des Themas Kinderpornographie aufmerksam zu machen!
Zensursula für lau
Zum Wochenausklang noch zwei Anmerkungen zum Thema Zensursula. Unter http://www.3dsupply.de gibt es, analog der berühmten Schäublone, Frau vdL als Shirt-Motiv – für lau! Und die Online-Petition hat heute Nacht die 50.000 Marke durchbrochen – jetzt gilt es, sechsstellig zu werden. Also – Zeichne mit!
Rettet das Internet!
Eigentlich wollt ich ja einen längeren Artikel zum Thema “Zensursula und die Sperrwut” schreiben, aber letztendlich wurden schon alles relevante zu dem Thema geschrieben (siehe z.B. hier und hier).
Aber besonders schön (wenn auch nicht im visuellen Sinne
) find ich die Aktion unter www.rettet-das-internet.de.
Podcast über Barrierefreiheit
Ähnlich zu “queo liest” könnte dieser Artikel auch das Prefix “queo hört” tragen. Es geht nämlich um den Chaosradio Express Artikel “Barrierefreiheit im Web“. Generell beschäftigt sich das Chaosradio Express mit den unterschiedlichsten Themen, die im IT Bereich aktuell sind. Im Beitrag vom 08.02. wird auf die verschiedenen Probleme eingegangen, die behinderte Menschen im Umgang mit dem Internet haben können. Von Blindheit über motorische Beeinträchtigung bis hin zu Farbschwächen sind die Einschränkungen von Personen, die trotzdem das Internet sinnvoll nutzen, sehr breit gefächert. Aber auch die Vorteile, die nicht behinderte Menschen mit einer barrierefreien Seite haben, sind ein gutes Verkaufsargument für Optimierungen einer Website in diese Richtung.
(mehr…)
Web2.0 Entdeckungen IV – Sprout und Mindomo
Mein Streifzug geht weiter und bringt diesmal die Flash-Dienste Sprout und Mindomo in den Blog ;o). Beide Dienste stellen dem Nutzer ein ansprechendes Tool auf Flash-Basis zur Verfügung.
Sprout
Ob Flash-Widget, Flash-Website oder Flash-Mashup, mit Sprout ist all dies möglich ohne ein kompliziertes Tool installieren zu müssen. Sprout läuft direkt im Browser und bietet hierbei dennoch den Komfort einer Desktopanwendung. Für kleinere Unternehemen auf alle Fälle ein heisser Tip!!! Zum Portal!
Mindomo
Gute Tools zum Erstellen von Mindmaps sind entweder optisch weniger ansprechend oder kostenpflichtig. Das dies nicht immer so sein muss, zeigen die Entwickler von Mindomo, denn mit ihrem Mindmapping-Tool stellen sie eine kostenlose (basic-Account), ansprechende und funktionsreiche Anwendung zur Erstellung von Mindmaps bereit. Neben dem gängigen Format MMap unterstützt die Anwendung auch den Export als Bild oder PDF. Zum Portal!
Akte XXX ungelöst
Erst neulich fragte mich mein Chef, was denn für seltsame Referer-Einträge in den Logdateien eines Kunden auftraten. Hatte dieser eine neue Werbestategie und in diversen XXX- und P*rn-Portalen Banner geschalten? Die Wahrheit war weit davon entfernt und zeigt mal wieder die Findigkeit diverser Subjekte, die mit Hilfe des Internets Geld verdienen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Logfile Spam. Hierbei besucht ein Spambot die Website unter Verwendung der nicht jugendfreien Website als verweisende Domain. Bei dem Besuch des Spambots werden sämtliche Informationen des Besuches in einem Logfile auf dem Server gespeichert (darunter auch die verweisende Domain). Dadurch, dass diese Logfiles bei einigen Websites auch von Google & Co. indexiert werden, machen die Betreiber indirekt Werbung für diese nicht jugendfreien Websites. Ein weiterer Grund für Logfile Spam ist, dass der Beitreiber natürlich wissen möchte, wie genau man über diese Seite auf die eigene Website kommt. Dies ist natürlich nur feststellbar, wenn man die nicht jugendfreie Website besucht – wieder ein Besucher mehr.
Cheffe war mit der Erklärung zufrieden, und sicher auch froh, dass ihm der “interessante” Anruf beim Kunden erspart blieb;-)