Arbeiten in der Werbebranche…auch in Dresden möglich?!
Hallo,
nachdem ich gestern mit Interesse diesen Spiegel-Artikel (Titel: “jung und matt”) zur Werbebranche und seinen Arbeitsbedingungen gelesen habe, frage ich mich, ob das Gejammer über solch schlechte Arbeitsbedingungen der “Ausgebeuteten” immer berechtigt ist.
Natürlich gebe ich dem Artikel grundsätzlich recht, dass die Werbebranche sicher eine sehr harte Branche ist mit Arbeitszeiten und Arbeitsanspruch, die dem normalen (deutschen) Verständnis nicht gerecht wird. Meiner Meinung nach, arbeitet die Branche aber auch seit Jahren mit größter Hartnäckigkeit daran, dass es immer schlimmer wird. Man pitcht sich gegenseitig zugrunde, entwirft für wenig oder sogar gar keine Entlohnung komplette Konzepte und Präsentationen, in der Hoffnung den Zuschlag zu erhalten. Darüber hinaus lässtman sich mit schöner Regelmäßigkeit von Kunden gegenseitig ausspielen. Der Austausch innerhalb und der Einblick in diese Welt fördert da Einiges an Erlebnissen zutage, die einen schwindelig werden lassen.
Andererseits muss man auch die in dem Artikel beschriebene Bewerber- bzw. Einstiegssituation und den damit einhergehenden Bedingungen kritisch sehen.
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