Hochverfügbare Webseite mit TYPO3
queo hat für die Übergangswebseite des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden auf TYPO3 gesetzt. Das hat für uns den Vorteil, dass wir sehr schnell entwickeln können, was bei der kurzen Umsetzungszeit bei diesem Projekt auch nötig war. Bei einer so stark frequentierten Seite mit extremen Lastspitzen zu den Spieltagen kamen aber auch schnell Bedenken bezüglich der Performance der Webseite auf. Mit Internet24 haben wir einen Hostingpartner für die Webseite, der sich mit hochverfügbaren Lösungen gut auskennt, speziell auch im TYPO3-Bereich.
Wir haben also zum einen an der zugrundeliegenden Hardware kräftig optimiert, zum anderen auch an den Einstellungen im TYPO3 bzw. speziellen Extensions. Die Webseite wird von einem eigenen Cluster ausgeliefert, der aus zwei Loadbalancern besteht, die ihre Anfragen auf 2 Apache-Webserver verteilen. Diese greifen auf ein geteiltes Dateisystem zu, um Inkonsistenzen an dieser Stelle zu vermeiden. Der Datenbankserver ist mit einer eigenen Backup-Maschine gegen Ausfälle gesichert und mit entsprechend guter Hardware ausgestattet, um die 50.000-80.000 Zugriffe pro Spieltag bewältigen zu können. Im Monat Juli hatte die Webseite über 1,5 Mio. Zugriffe und mit wachsendem Umfang werden das perspektivisch sicher noch mehr.
Damit gar nicht erst so viel Last auf der Datenbank erzeugt wird, haben wir den Varnish Reverse Proxy eingesetzt. Dieser cacht die vom TYPO3 generierte Webseite für einige Sekunden im Speicher und kann damit viele parallele Anfragen, zum Beispiel auf den Liveticker, während des Spiels abfangen. Um den Webserver zusätzlich zu entlasten, verwenden wir die scriptmerger und sourceopt Extensions für TYPO3 mit angepassten Einstellungen. Diese sorgen unter anderem dafür, dass die Anzahl der auszuliefernden Dateien geringer wird, indem CSS und JavaScript-Files zusammengelegt, minimiert (automatische Kürzung von Variablennamen usw.) und mit gzip gepackt werden. Zusätzlich werden noch Kommentare und überflüssige Zeichen aus dem Quelltext entfernt, um die letztendliche Dateigröße weiter zu reduzieren.
Dies alles sorgt dafür, dass die Webseite auch während der Spiele zuverlässig und schnell ausgeliefert wird und niemand das aktuelle Geschehen auf dem Rasen verpasst – auch wenn er/sie nur zu Hause vor dem Rechner sitzt.
Vor kurzem war Sebastian Kurfürst, TYPO3-Core Entwickler, bei uns im Haus und wir haben uns auch über Varnish unterhalten. Die Core-Entwickler und viele Entwickler aus der Community sind von der Leistungssteigerung sehr beeindruckt und das Coreteam denkt darüber nach, TYPO3 sinnvoll für die Nutzung von Varnish vorzubereiten. Das ist in meinen Augen eine sehr gute Sache und ich freue mich schon, Webseiten mit TYPO3 zukünftig noch performanter zu machen.
Browserabsturz im neuem TYPO3 4.3
Da haben wir in den letzten Tagen bei einem Kundeprojekt das TYPO3 auf die Version 4.3.x aktualisiert und alles schien zu laufen. Wir ergötzten uns an den neuen AJAX Features sowie dem neuem Layout im Backend und wollten den Kunden mit dem neuen TYPO3 Backend vertraut machen.
Doch rief dieser keine 10 Minuten später an und teilte uns mit, dass der Browser bei Ihm abstürze wenn er im Richt-Text-Editor Text pflegen möchte. Dieses Verhalten konnten wir bei uns leider nicht nachvollziehen, nach mehreren Telefonaten mit dem Kunden und der dortigen IT hatten wir das Problem jedoch identifiziert.
Eine waghalsige Kombination aus Internet Explorer 6, TYPO3 4.3 sowie der Extension „ Static Info Tables“ führte zum Absturz des Browsers. Wir konnten im Task-Manager sehen wie die Prozessorlast auf 100% hochschnellte und der Mauszeiger zur Sanduhr wurde.
Nach dem Deaktivieren der Extension ging auch schon alles wieder. Auch unser Kunde war, trotz uralt-Browser glücklich, denn er konnte nun wieder Content Pflegen.
Nicht einmal ein Update der TYPO3-Extension auf die aktuelle Version 2.1.2 hat die Situation verbessert. Verrückte Internetwelt!
Internet Explorer 8 als Hochsicherheitstrakt
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Da wir seit kurzem (Release Termin vom IE8) auch für den Internet Explorer 8 optimieren, mussten wir beim Testen unserer Kunden-Webseiten mit Bedauern feststellen, dass so manche TYPO3-Shop-Erweiterung Probleme mit dem neusten M$ Produkt bereitet.
So akzeptiert zum Beispiel der IE8 standardmäßig keine Cookies bei der tt_products Extension. Was zur Folge hat, dass die Artikel nicht im Warenkorb bleiben und somit auch keine Artikel bestellt werden können. Sowas ist natürlich der schnelle Tod eines jeden Online-Shops.
Über einen Foreneintrag kam ich dann auf den Hinweis, dass man im TYPO3 noch eine gewisse „cookieDomain“ setzten kann. Damit wird die eigene Domain zwangsweise in den Cookie hinein geschrieben, sonst würden die Sicherheitseinstellungen eines manchen Browser diesen Cookie blockieren, wie eben der Internet Explorer 8.
Die Lösung ist:
$TYPO3_CONF_VARS['SYS']['cookieDomain'] = „http://www.example.com“;
Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen mit ähnlichen Problemen.
Unsere Top 3 Entwicklungstools im TYPO3-Bereich
Auf dem MSDN Softwarehersteller Blog läuft aktuell eine “Umfrage” zu den Top 3 Entwicklertools. Mit diesem Beitrag möchte ich mich mal aus Sicht der TYPO3-Entwicklung daran beteiligen.
Als erstes sollte gesagt sein, dass es natürlich mehrere Möglichkeiten gibt, das “Top”-Tool zu ermitteln. Man könnte da die Verwendungshäufigkeit heranziehen, die Fehleranfälligkeit / Zuverlässigkeit oder aber auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich denke bei meiner Auswahl ist ein Mix aus all diesen Kriterien, allerdings sind sie auch alle kostenlos
1. Als Webentwickler braucht man eigentlich nichts mehr als Firebug, da dieses Firefox-AddOn einfach alles bietet was man sich als Entwickler wünschen kann: JavaScript-Konsole mit Logging- und Debuggingfunktionen, DOM-Inspektor inklusive Live-Edit von CSS und HTML, Request- und Responseanalyse (auch AJAX) und vieles mehr. Zudem wird das Projekt ständig aktuell gehalten und erweitert, Bugs werden zügig behoben – in meinen Augen als DAS Top-Tool!
2. Eigentlich bin ich etwas hin- und hergerissen bei den Plätzen 2 und 3. Da beide Dinge sehr wertvoll für die Arbeit und vor allem die Produktivität sind, könnte man die Plätze auch tauschen. Nun also auf Platz 2: Eclipse mit PDT2 und Aptana. Während es früher vielleicht gereicht hat einen “besseren” Texteditor für das Umsetzen von Webseiten zu verwenden, sollten professionelle Entwickler heute nicht mehr auf die Funktionen einer richtigen IDE verzichten. Gerade die einzelnen Hilfen beim Programmieren sparen nicht nur viel Zeit und Mühe, sondern vor allem auch Nerven. Dazu gehören für mich Autovervollständigung für HTML, CSS, PHP sowie JavaScript, Validierung von dem entsprechenden Code, zum Beispiel auch XML, Integration von Tools wie zum Beispiel PHPUnit, Bugtrackern oder Subversion und natürlich Code Highlighting.
3. Bei der Arbeit im Team ist eine Versionierung unverzichtbar. Ich benutze dafür TortoiseSVN. Neben den Möglichkeiten der Zusammenarbeit die dadurch erst machbar werden, bietet die Versionierung noch weitere Vorteile die ich in einem professionellen Entwicklungsumfeld nicht mehr missen möchte. Gerade bei längeren Projekten in mehreren Teilschritten helfen z.B. Branches ungemein. Auch das Zurückspringen zu älteren Ständen auf Grund von wechslenden Kundenwünschen ist mit der Versionierung kein zeitraubendes Unterfangen mehr. Auch dieses Tool spart bei uns Entwicklern wieder eine Menge Zeit und Nerven, weshalb es definitiv einen Platz in den Top 3 verdient hat!
Web(2.0) Entdeckungen VI – Gratis Admin Template
Hin und wieder kommt man in die Situation, dass man für einen Kunden ein kleines, unabhängiges Tool schreiben soll, welches man nicht über das vorgefertigte Backend von TYPO3 eines Web-Content-Management-Systems verwalten kann. Da der Entwurf eines hübschen Backends durchaus viel Zeit kosten kann (und Zeit ein Faktor ist, den man nicht immer verfügbar hat), gibt es auf meiner neuen Lieblingsseite ;o) ein fertiges Admin Template zum kostenlosen Download.
Zum Download: www.webresource…
Web(2.0) Entdeckungen V – pixey.de & webresourcesdepot.com
In den letzten beiden Wochen bin ich leider nicht dazu gekommen, einen Beitrag für meine Reihe “Web(2.0) Entdeckungen” zu schreiben. Heute möchte ich es mir jedoch nicht entgehen lassen, euch zwei Blogs vorzustellen, die bestens in diese Reihe passen. Bei dem ersten Blog handelt es sich um pixey.de. pixey.de ist ein Blog rund um das Thema Gestaltung und WWW. Fast täglich stehen hier neue Goodies (Tutorials, Downloads und Co.) für die aufmerksamen Leser bereit. Ähnlich wie pixey.de ist auch der zweite Blog: webresourcesdepot.com. Wo pixey.de eher auf die Gestalter unter uns ausgerichtet ist, ist webresourcesdepot.com eher für die Entwickler mit gestalterischer Ader ;o). Neben Tips und Tricks findet man hier Empfehlungen für alles, was das Entwicklerherz begehrt (Module, Anwendungen und vieles mehr).
Web2.0 Entdeckungen IV – Sprout und Mindomo
Mein Streifzug geht weiter und bringt diesmal die Flash-Dienste Sprout und Mindomo in den Blog ;o). Beide Dienste stellen dem Nutzer ein ansprechendes Tool auf Flash-Basis zur Verfügung.
Sprout
Ob Flash-Widget, Flash-Website oder Flash-Mashup, mit Sprout ist all dies möglich ohne ein kompliziertes Tool installieren zu müssen. Sprout läuft direkt im Browser und bietet hierbei dennoch den Komfort einer Desktopanwendung. Für kleinere Unternehemen auf alle Fälle ein heisser Tip!!! Zum Portal!
Mindomo
Gute Tools zum Erstellen von Mindmaps sind entweder optisch weniger ansprechend oder kostenpflichtig. Das dies nicht immer so sein muss, zeigen die Entwickler von Mindomo, denn mit ihrem Mindmapping-Tool stellen sie eine kostenlose (basic-Account), ansprechende und funktionsreiche Anwendung zur Erstellung von Mindmaps bereit. Neben dem gängigen Format MMap unterstützt die Anwendung auch den Export als Bild oder PDF. Zum Portal!
Akte XXX ungelöst
Erst neulich fragte mich mein Chef, was denn für seltsame Referer-Einträge in den Logdateien eines Kunden auftraten. Hatte dieser eine neue Werbestategie und in diversen XXX- und P*rn-Portalen Banner geschalten? Die Wahrheit war weit davon entfernt und zeigt mal wieder die Findigkeit diverser Subjekte, die mit Hilfe des Internets Geld verdienen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Logfile Spam. Hierbei besucht ein Spambot die Website unter Verwendung der nicht jugendfreien Website als verweisende Domain. Bei dem Besuch des Spambots werden sämtliche Informationen des Besuches in einem Logfile auf dem Server gespeichert (darunter auch die verweisende Domain). Dadurch, dass diese Logfiles bei einigen Websites auch von Google & Co. indexiert werden, machen die Betreiber indirekt Werbung für diese nicht jugendfreien Websites. Ein weiterer Grund für Logfile Spam ist, dass der Beitreiber natürlich wissen möchte, wie genau man über diese Seite auf die eigene Website kommt. Dies ist natürlich nur feststellbar, wenn man die nicht jugendfreie Website besucht – wieder ein Besucher mehr.
Cheffe war mit der Erklärung zufrieden, und sicher auch froh, dass ihm der “interessante” Anruf beim Kunden erspart blieb;-)
Webprogrammierer gesucht…
Hallo,
da wir derzeitig händeringend für ein Projekt Programmierer suchen, ergibt sich vielleicht über den Blog was. Konkret suchen wir für die Umsetzung eines Webportals für die nächsten zwei Monate Verstärkung mit nachfolgendem Profil. Beschäftigung wäre beispielsweise als Werksstudent oder Freelancer denkbar.
erforderliche Kenntnisse:
- gute Java Kenntnisse
- grundlegende Kentnisse in JSP, JSF, HTML, JavaScript
- grundlegende Kentnisse in SQL
“nice to have” Kenntnisse:
- Hibernate
- Spring
- Web Services
Gundlegendes Verständis für
- SVN
- Eclipse
- Softwarearchitektur
- UML
Bei Interesse einfach eine kurze E-Mail an mich – danke.
„Wiedersehen mit der Nordsee“ – Strategiewochenende Tag 1 und 2
Es ist wieder Zeit für das Strategiewochenende – dieses Mal hat es uns Gesellschafter zum zweiten Mal nach 2005 an die Nordsee nach Sahlenburg bei Cuxhafen verschlagen. Hier haben wir uns auf einen Campingplatz zurückgezogen und werden die nächsten Tage über queo, aktuelle Probleme, die Zukunft und Verbesserungspotenziale diskutieren.
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