Geh am Sonntag wählen! – und alle so “Yeaahh!”
…Folge dem twittmob-Aufruf … und geh’ am Sonntag wählen! (www.der-gute-tweet.de)
Nach dem “und alle so Yeaahh!” Flashmob zu Merkelchen Wahlkampfreden folgt nun der Wahlaufruf aus dem Web von den Twitterjüngern!
Dieser ungehobelten Bande aus dem Netz, die nicht mehr zuhören können und völlig gaga sind…
Aber wir wollen uns doch nicht nachsagen lassen, dass wir nur von Wahlkampfreden was fürs Leben lernen oder auch nur Sinn-entleerte Reaktionen bringen können (Danke übrigens Herr Hinrichs – Sie haben anscheinend nicht viel verstanden!) Auch wir finden Demokratie dufte und tun sogar was dafür!
…also geht am Sonntag wählen…wen…nun ja, das darf sogar jeder selbst entscheiden!
Schönes WE!
Shift happens! – new update on internet and social media trends & figures
There is an update by “The economist” on the original “Shift happens”-Video. I thought it might be interesting here for us all. I really like the facts and following the updates. Hope u too!
A little background info:
“This is another official update to the original “Shift Happens” video. This completely new Fall 2009 version includes facts and stats focusing on the changing media landscape, including convergence and technology, and was developed in partnership with The Economist. For more information, or to join the conversation, please visit http://mediaconvergence.economist.com and http://shifthappens.wikispaces.com
Content by XPLANE, The Economist, Karl Fisch, Scott McLeod and Laura Bestler. Design and development by XPLANE, http://www.xplane.com. You can follow us on Twitter at http://www.twitter.com/xplane.”
Webfundstück: “Tracy Chapman”
Hallo,
durch eine Freundin bin ich letztens auf die Webseite von Tracy Chapman aufmerksam gemacht worden. Interessantes Konzept und Umsetzung…verleitet zum Spielen, Malen und Erleben…schön gemacht!
Aber schaut selbst: http://www.tracychapman.com/
Neues Buch “FREE” von Chris Anderson frei erhältlich…
Hallo,
Chris Anderson (bekannt von “The Long Tail”) hat sein neues Buch als Hörbuch frei zur Verfügung gestellt. Zu finden hier bei wired.
Ich selber habe es mir noch nicht anhören können, wird sicher eine “Lektüre” auf der nächsten Autobahnfahrt. Ein Freund hat es bereits hinter sich und meinte: (Zitat) “Das Buch ist wie schon The Long Tail nicht unbedingt perfekt, aber es fasst die aktuellen Trends im Online-Business ziemlich gut zusammen. Wir haben darin auch die Bestaetigung fuer einige unserer Geschaeftsideen gefunden.”
Schaun bzw. Hörn mer mal!
Grüße
Rudi
Internet Explorer 8 als Hochsicherheitstrakt
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Da wir seit kurzem (Release Termin vom IE8) auch für den Internet Explorer 8 optimieren, mussten wir beim Testen unserer Kunden-Webseiten mit Bedauern feststellen, dass so manche TYPO3-Shop-Erweiterung Probleme mit dem neusten M$ Produkt bereitet.
So akzeptiert zum Beispiel der IE8 standardmäßig keine Cookies bei der tt_products Extension. Was zur Folge hat, dass die Artikel nicht im Warenkorb bleiben und somit auch keine Artikel bestellt werden können. Sowas ist natürlich der schnelle Tod eines jeden Online-Shops.
Über einen Foreneintrag kam ich dann auf den Hinweis, dass man im TYPO3 noch eine gewisse „cookieDomain“ setzten kann. Damit wird die eigene Domain zwangsweise in den Cookie hinein geschrieben, sonst würden die Sicherheitseinstellungen eines manchen Browser diesen Cookie blockieren, wie eben der Internet Explorer 8.
Die Lösung ist:
$TYPO3_CONF_VARS['SYS']['cookieDomain'] = „http://www.example.com“;
Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen mit ähnlichen Problemen.
Historisches Zeitdokument wieder aufgetaucht
Ein Jahr ist unser Umzug mittlerweile her. Grund genug, unser lange verschollen geglaubtes Umzugsvideo der gespannten Öffentlichkeit zu präsentieren. Viel Spaß!
Zukunftstrends bei den nicht-reaktiven Erhebungsverfahren
Wie in einem vorhergehenden Beitrag bereits beschrieben, haben sich die Möglichkeiten der nicht-reaktiven Erhebungsverfahren durch den technologischen Fortschritt stark weiterentwickelt und so bieten nicht-reaktiv erhobene Daten eine gute Möglichkeit, Strukturen der Onlinewelt (bspw. Beziehungsnetzwerke von Internetnutzern in Onlineräumen) zu beschreiben und zu analysieren.
Für die Beschreibung von Nutzern und ihren Präferenzen hingegen, werden auch weiterhin reaktive Verfahren, wie bspw. die Onlinebefragung, benötigt. Laut Prof. Dr. Martin Welker (u.a. Vorstandsmitglied der DGOF, Deutsche Gesellschaft für Onlineforschung e.V.) wird zukünftig die Kombination aus reaktiven und nicht-reaktiven Erhebungsverfahren unerlässlich sein, um Strukturen und Präferenzen parallel zu erheben und kombinieren zu können. Eine momentan besonders prominente Forschungsrichtung dreht sich dabei um die Netzwerkanalyse und speziell um die gegenseitige Beeinflussung von klassischen und online-Netzwerken.
Den Abschluss der wissenschaftlichen Tagung bildete ein Vortrag von PD Dr. Ulf-Dietrich Reips (ebenfalls langjähriges Vorstandsmitglied der DGOF) zu den Zukunftstrends im Bereich der nicht-reaktiven Erhebungsverfahren: Ihm zufolge stehen wir am Beginn „einer höher aggregierten komplexen Verarbeitung on the fly“, d.h. die nicht-reaktive Datensammlung im Internet wird auf immer höher aggregierten, komplexeren Ebenen in immer kürzeren Zeiträumen (bzw. möglichst zeitnah) durchgeführt.
Es kann beispielsweise mit Visualisierungen der Internetnutzung auf Landkarten dargestellt werden, wie sich die Verteilung des Trafficaufkommens im Internet weltweit zu einem bestimmten Zeitpunkt gestaltet (mehr dazu in einem späteren Beitrag).
Generell liegt für Prof. Dr. Reips in der Weiterentwicklung der Visualisierung eine der Hauptaufgaben der Forscher und Entwickler in den nächsten Jahren. Hierunter fallen auch die Visualisierung von Trackingdaten und Kommunikationsplattformen.
Nach Prof. Dr. Reips werden zukünftig nicht-reaktive Erhebungsverfahren im Internet „einen höheren Grad an Automatisierung, skalierbarer Aggregierbarkeit der Daten, Komplexität, zeitnaher Weiterverarbeitung und Ereignisauslösung sowie an konfigurierbarer Flexibilität erreichen“. Was das genau bedeutet, werden wir an dieser Stelle in einer losen Folge von Anwendungsbeispielen aufzeigen – bleiben Sie gespannt…
SDV mit beispielhafter Standortförderung!
Gerade gelesen und für sehr gut befunden: Die SDV Medien AG richtet einen Stiftungslehrstuhl für „Emerging Communications und Media“: Schwerpunkt Internet und soziale Kommunikation ein. (Presselink).
Wir freuen uns über dieses Engagement, stärkt es doch nachhaltig den gesamten “Medien”-Standort Dresden und ermöglicht die Ausbildung von Fachkräften vor Ort zu diesem aktuellen Thema. Vielleicht kann queo sich inhaltlich beteiligen, gerade der Austausch von Theorie und Praxis kann zu einer noch besseren Ausbildung beitragen. Ein eigener Stiftungslehrstuhl ist natürlich auch ein Traum, aber SDV hat uns halt auch ein paar Jährchen voraus!
so also erstmal von unserer Seite: “Two thumbs up – SDV!”
Braunschweiger Amtstuben im Web2.0 angekommen…?! ;-)
Gerade im Netz aufgeschnappt…herrlicher Artikel…!
http://de.indymedia.org/2009/07/256867.shtml
Tja, hat da einer in den Amtstuben des Ordnungsamtes sicher mal im Internet gesurft und die “vielen” hochgefährlichen Flashmobs auf dieser Welt gefunden oder sorgt das Wort “mob” für Angst oder sind sie beleidigt, weil sie umd diese Zeit nicht mitfrühstücken können…?? Angst geht um…da ist etwas, was man anscheinend nicht versteht oder verstehen will oder nicht mehr kontrollieren kann…!!
…vielleicht sollte man das flashmob-Frühstück in die Amtstuben verlagern…man stört dort sicher keinen!
…egal, Danke jedenfalls für die Aufheiterung…!
Was sind eigentlich nicht-reaktive Erhebungsverfahren?
Heute möchte ich einmal einen kurzen Rückblick auf eine für queo insight interessante Veranstaltung geben – nein es ist kein BarCamp auf das ich zurückschauen möchte, sondern eine ganz konservative wissenschaftliche Tagung in Wiesbaden.
Ausrichter war das Statistische Bundesamt (DESTATIS) in Zusammenarbeit mit dem ADM (Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.) und der ASI (Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute e.V.). Diese drei Institutionen führen aller zwei Jahre eine solche Tagung durch, diesmal mit dem Thema „nicht-reaktive Erhebungsverfahren“. Darunter versteht man alle Erhebungsverfahren, bei denen „Forscher und Probanden keine Möglichkeit haben miteinander in Kontakt zu treten und der Forscher keine Möglichkeit hat, die Probanden zu beeinflussen“. Früher wurden hierbei hauptsächlich verdeckte Beobachtungen und die Analyse von Verhaltensspuren (ja, dazu zählte tatsächlich auch die Durchsuchung von Hausmüll) durchgeführt.
Aufgrund des technologischen Fortschrittes hat sich das Repertoire nicht-reaktiver Verfahren stark erweitert: Analysen auf Basis von Geodaten, die Beobachtung von Verhaltensspuren im Internet sowie neue Formen computerunterstützter Datenerhebung bis hin zur Gewinnung von Daten über biometrische Verfahren sind heutzutage möglich und üblich. Es wurden aus den verschiedensten Bereichen Projekte und Erfahrungsberichte vorgestellt, wie man auch dem Programm entnehmen kann.
So wurde beispielsweise über die aktuell genutzten Erhebungsverfahren für Verhaltensbeobachtungen am Point-of-Sale diskutiert (Franz Kilzer, TNS Infratest GmbH), die Optimierung von Besucherwegen im Leipziger Zoo auf Basis von GPS-Daten vorgestellt (Dr. Andreas Czaplicki, Institut für Marktforschung GmbH) sowie die Mediawatch (Medien-Messgerät in Form einer Armbanduhr) und die damit erhobenen Ergebnisse der Mediennutzung in der Schweiz präsentiert (Dr. Tanja Hackenbruch, GfK Telecontrol AG).
Weiterhin hervorzuheben waren hier insb. Prof. Dr. Rainer Schnell (wer ihn bereits live erlebt hat, weiß wovon ich spreche) zu den Möglichkeiten der Ergänzung von standardisierten Surveys durch die Erhebung von biologisch relevanten Merkmalen sowie Prof. Dr. Martin Welker zu den Möglichkeiten und Grenzen von Logfile-Analysen.
Gerade letzteres Thema war für uns als unabhängigen Berater für den optimalen Einsatz von Web Analytics Tools natürlich besonders spannend, auch wenn der Vortrag – angepasst auf den Teilnehmerkreis – natürlich nicht so in die Tiefe gehen konnte, wie man es sich gewünscht hätte, wenn man schon mal die Möglichkeit hat, Prof. Welker zu hören. Sein Vortrag löste jedoch auch eine spannende und bis in die Pausen reichende Diskussion rund um den Datenschutz (insb. mit Hinblick auf den Einsatz von Google Analytics) sowie zu erwartende Trends aus.
Mehr zu den Trends dann aber im nächsten Blogbeitrag…

