Maps aus dem Hause Microsoft und: Der Arbeitsplatz von morgen!
Letzte Woche war bei Spiegel ein Artikel zum Thema Maps-Dienst von Microsoft zu lesen, der mich neugierig gemacht hat. In diesem wird ein erweiterter Kartendienst präsentiert, der aus Kartenmaterial, Satellitenbildern, Fotos und Videos eine sehr ansehnliche 3D-Umgebung zaubert. Neben der Erkennung von 3D-Strukturen auf 2D-Fotos hat mich dabei am meisten die nahtlose Integration von Videos beeindruckt, welche auch Schwenks berücksichtigt und das Anzeige-”Fenster” des Videos selbstständig an die richtige Position bringt – das klingt vielversprechend!
Ein weiteres Highlight findet sich jedoch erst am Ende des Artikels: Ein Demovideo eines gestengesteuerten Computers, quasi MultiTouch 2.0, wobei “touch” eben nicht mehr so 100%ig zutrifft. Neben den bereits bekannten Anwendungsgebieten bei 3D-Modellierung und Zeichnung findet sich am Ende des Videos eine weitere, meiner Meinung nach sehr interessante Anwendungsmöglichkeit. Im Beispiel sieht man symmetrisch angeordnete Quader, die insgesamt einen riesigen Würfel formen. Ich könnte mir in dieser Form ein sehr innovatives Frontend für große Bibliotheken oder Wikipedia vorstellen. Jeder der dargestellten Quader wäre dann ein Eintrag und die Verbindungen entsprechend dann die Links zwischen den Einträgen. Damit das Ganze nicht so langweilig daherkommt, könnte man auf den Seiten befindliche Medien direkt in der “Navigationsansicht” darstellen, also Bilder und Videos, so dass die Navigation noch ein wenig intuitiver wird und man in alle Richtungen eine Vorschau hat.
In der nächsten Denkstufe sind dann alle Arten von vernetzen Daten so darstellbar. Emails, Internetseiten, die Dateistruktur auf einem Datenträger und so weiter. Ich finde diesen Ansatz sehr sehr spannend und würde mich freuen sowas mal in natura ausprobieren zu können.
Realität 2.0
Am 3. Februar fand in Berlin der Virtual Think Tank „Augmented Life & Work“ statt. Um mit dem nötigen Weitblick über die Zukunft nachzudenken, hatten der BVDW, die Telekom und TrendONE in den 18. Stock der Telekom Labs eingeladen. Genauso futuristisch wie der Flyer waren dann auch die Vorträge. Obwohl das Prinzip der Augmented Reality (AR) schon seit den 90er Jahren bekannt ist, scheint die Zeit jetzt reif zu sein, in der sich Visionen den Weg in die Realität bahnen.
Was bedeutet AR eigentlich?
Augmented Reality heißt, dass die reale Welt mit Informationen aus virtuellen Datenquellen angereichert wird. Um diese „erweiterte“ Welt betreten und durchstreifen zu können, benötigt man mobile Endgeräte, die als Fenster in diese Welt dienen. Im Display werden dann die reale und virtuelle Welt kombiniert.
Das gibt’s heute schon:
Eine der bekanntesten AR-Anwendungen ist Layar, ein AR-Browser für das Handy. Bewaffnet mit einem Mobiltelefon und Layar kann man in seiner Umwelt allerhand Interessantes entdecken.
Video: Layar
Richtig spannend wird es natürlich, wenn man diese Technologien mit sozialen Netzwerken verknüpft. Wikitude hat den Community-Hebel (siehe auch: „Wikinomics“-Buch) bereits angesetzt und der Erfolg gibt ihnen Recht. Auf Wikitude kann jeder Informationen mit Geodaten verknüpfen und sogenannte POI’s (point of interest) anlegen. Ob es nun Wikipedia-Einträge zur Geschichte, die nächste Starbucks-Filiale, die schönsten Orte in Oberbayern (?!) oder Qype-Bewertungen sind – die Maps sind so vielfältig wie die Community selbst. Mit einem aktuellen Handy und dem WIKITUDE World Browser kann man die virtuellen Infopunkte als Display-Overlay entdecken.
Wer seinen persönlichen Style auch in der AR-Welt ausleben will, für den hat Adidas das passende Schuhwerk. Über einen AR-Code auf der Schuhlasche kann man seinen Quanten den letzten Pixel-Schick geben und sogar Community-Games spielen.
Wie genau das funktioniert, verrät Adidas ab dem 10. Februar auf dieser Webseite.
Aber auch den Couchpotatos unter uns hat die AR-Welt einiges zu bieten. Das öde Geklicke durch „Weiter“-Buttons der Webshops soll nun ein Ende haben. Rayban beispielsweise prescht nach vorne und ermöglicht seinen Kunden, Sonnenbrillen online anzuprobieren. Wie das? Mit dem Rayban Virtual-Mirror! Die Webcam wird so zum Spieglein, Spieglein on the web. Wem das noch nicht genug ist, der wird wahre Freude an der neusten Entwicklung von Zugara haben. Mit ihrer Shopping App kann man nämlich Klamotten virtuell anprobieren, als Foto auf Facebook hochladen und per Insite-Videochat mit den Freunden die Pros und Contras der potentiellen Investition diskutieren. Wer ein bisschen daddeln will und dafür den Kopf einzusetzen weiß, dem sei auch geholfen: Cannonballz macht‘s möglich.
Auch die Werbe-Welt hat AR als spannende Möglichkeit entdeckt, Botschaften zu inszenieren und einige Agenturen haben bereits interessante Ideen verwirklicht. Wie bereits im queo-Blog berichtet wurde ist LEGO ganz weit vorn, aber auch Seat, Mini oder das Popular Science-Magazin haben Mut zu innovativen Ideen.
Das kommt morgen bzw. überübermorgen
Image: Raygun Studio
In den Startlöchern stehen bereits die Anwendungen der nächsten Generation. Ob es nun die Visitenkarte von morgen ist, bei der man sich Videoavatar vorstellt oder ob man seine eigene Persönlichkeit um virtuelle Infos erweitert, AR bietet viele Möglichkeiten. Eine Studie des japanischen Produktdesigners und Vordenkers Mac Funamizu zeigt weitere interessante Anwendungsfelder.
Es zeichnet sich auch ab, dass Bilderkennungssysteme bereits soweit ausgereift sind, dass Codes für die Objekterkennung überflüssig sind. Die Software erkennt direkt Gesichter oder Verpackungsdesigns und nutzt diese Information um die Identität, Größe, Position und Neigung des Objektes zu bestimmen. So haben die Telekom Labs bespielsweise einen Prototyp vorgestellt, der Produktfotos oder CD-Cover erkennen kann und anschließend über Amazon den billigsten Preis des Produktes findet. Onlineshops konkurrieren damit erstmals direkt mit dem Einzelhandel. Wer eine ähnliche App mal ausprobieren möchte, kann sich Kooaba installieren.
Unbeschwert genießen lässt sich AR allerdings erst, wenn man sich vom Handydisplay befreit. Auch hierfür existieren schon Lösungen, die langsam Gestalt annehmen. Eine der notwendigen Schlüsseltechnologien sind dabei transparente, biegsame LEDs. Auf der CES 2010 in Las Vegas stellt Samsung den ersten Laptop mir transparenten Display vor. Werden diese Displays noch flexibel, wie erste Prototypen mit sogenannten AMOLED’s zeigen, wären Kontaktlinsen mit integrierten hochauflösenden Bildschirmen denkbar. Auch daran wird bereits intensiv geforscht, eine Gruppe Wissenschaftler der Washington-University haben bereits erste Prototypen entwickelt.

Images: University of Washington
Noch viel weiter denken Futuristen wie Max Celko. Auch wenn nicht jedem diese Utopia gefällt, die Möglichkeiten moderner Technologien könnten die Visionen heutiger Science Fiction-Filme noch zu unseren Lebzeiten Realität werden lassen.
queo @ “geh denken” am 13.02.2010
queo unterstützt die Aktion “Geh denken” (www.geh-denken.de) und wird am 13.02.2010 aktiv an der Menschenkette teilnehmen. Das Ganze wird im Rahmen der “Wir gestalten Dresden” (www.wir-gestalten-dresden.de) Aktion stattfinden, zu der sich viele Agenturen in Dresden zusammen gefunden haben.
Es geht hier aber um unsere Heimatstadt, wir möchten aus diesem Grund Jeden ermuntern und auffordern mitzumachen. Hier geht es nicht im Kommerz oder persönliche Eitelkeiten. Wir wollen gemeinsam mit vielen Dresdnern an dem Tag ein Zeichen setzen, dass Dresden bzw. Sachsen keine Hochburg des Rechtsradikalismus ist – sondern eine weltoffene und internationale Stadt in Deutschland und Europa, dass wir jeden Menschen willkommen heißen und uns über interkulturellen Austausch jederzeit sehr freuen!
Das Vorurteil, dass Dresden und Sachsen eine rechtsradikale Hochburg ist, muss man ziemlich oft (gerade im westlichen Teil Deutschlands) widerlegen…! Es gibt in dieser Stadt genügend Menschen, die es besser wissen. Ein klares Bekenntnis nach außen wäre an einem solchen Tag sicher für alle hilfreich – ob Familie, Freunde oder Unternehmen…die Lebensqualität einer Stadt hängt auch von solchen Faktoren ab!
Mein Partner – André Pinkert hat mir einen Artikel aus der Zeit zugesandt, den er und ich für lesenswert halten. Vielleicht auch als Anregung, warum wir alle teilnehmen sollten. Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Menschen uns an dem Tag begleiten. Ich möchte Euch alle auffordern, es uns gleich zu tun!
Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
Rudi
queo wünscht einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2010!
Das Jahr 2009 ging wieder mal viel zu schnell vorbei…oder sollten wir froh sein, dass es vorbei ist? Egal wie, jeder hat da sicher eine andere Meinung. Wir haben wieder sehr viel erlebt, viele Projekte erfolgreich durchgeführt, Neues ausprobiert, neue und alte Kunden begeistert, viel gelernt und auch viel Arbeit und damit auch oft viel Stress gehabt. Dafür auch an dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Mitarbeiter und an unsere Partner und Fans, die uns immer mit allen Kräften unterstützt haben. queo kann insgesamt gesehen auf ein gutes Jahr 2009 zurückblicken. Es begann eher verhalten, aber ab Mitte des Jahres hatten wir wieder richtig gut zu tun und die Aussichten für 2010 stimmen auch sehr positiv.
Am Ende belohnten wir uns nochmal selber, die traditionelle queo – Weihnachtsfeier stand wie jedes Jahr an.
(mehr…)
Augmented Reality in der Realität
…im Lego-Store
Hallo,
am letzten Tag des Jahres kurz vor Ladenschluss stolperte ich im Lego-Store in Frankfurt noch über eine nette Anwendung von Augmented Reality (What’s that?). Das Thema wurde auch bei undsonstso schon mal vorgestellt und es ist natürlich schön, sowas auch mal im Alltag zu sehen. Da ja auch Kunden immer mal wieder fragen, zu was die neuen Möglichkeiten wirklich nütze sind oder wo man sie sinnvoll einsetzen kann, hier ein schönes Beispiel aus einem Spielzeugladen.
Vor einem Bildschirm konnte man die Verpackung des Legospielzeugs seiner Wahl in eine Kamera halten und im Bildschirm die zusammengebauten Objekte in virtueller Realität betrachten, drehen und wenden. Anschaulich wurde in dem 3D-Bild gezeigt, wie es zusammengebaut aussieht und wie es funktioniert. Nicht nur spannend für die Jüngeren unter uns…ich als alter Lego-Veteran und “Noch-immer-großer-Fan” war natürlich auch begeistert.
Ganz nebenbei hat sich mein Wunschzettel für nächstes Jahr noch ein bissl gefüllt, es gibt inzwischen schon sehr coole Sachen bei Lego…
Türchen öffnen bei den Webkrauts
Bei der Entwicklung von Webauftritten achten wir selbstverständlich auf sauberen und standardkoformen Quellcode. Um permanent auf dem neusten Stand zu sein, gehört natürlich auch das Blog der Webkrauts zu unserer regelmäßigen Lektüre. Heute startet bereits im fünften Jahr der Webkrauts Adventskalender, vollgepackt mit nützlichen Tipps und Tricks zum Thema Webstandards, validem HTML, sauberem CSS und effektiver SEO. Selbstverständlich bleibt der Kalender auch nach der Adventszeit online, so dass wir auch auf die Ausgaben der letzten Jahre immer wieder zugreifen und uns wertvolle Hinweise für die tägliche Arbeit holen können.
Google verteilt Wave Accounts
Nach der ersten Vorstellung von Google Wave wurden Ende September 100.000 neue Nutzer eingeladen, “Die Welle” zu testen. Einen halben Monat später hatte auch ich eine Mail in meinem Postfach:
Falls ich noch immer Interesse habe, Wave zu testen, soll ich mich einfach registrieren. Neben meinem Namen und 3 Varianten eines Benutzernamen (falls einer der Gewünschten schon vergeben ist) muss ich nur den User Account Terms of Service und den API Terms of Service zustimmen.
Danach “a few days” warten und hoffentlich schon bald virtuell Wellenreiten.
Bleibt mir nur noch, die selben Schlussworte zu tippen wie die Mail:
Hope to see you on Google Wave soon
Geh am Sonntag wählen! – und alle so “Yeaahh!”
…Folge dem twittmob-Aufruf … und geh’ am Sonntag wählen! (www.der-gute-tweet.de)
Nach dem “und alle so Yeaahh!” Flashmob zu Merkelchen Wahlkampfreden folgt nun der Wahlaufruf aus dem Web von den Twitterjüngern!
Dieser ungehobelten Bande aus dem Netz, die nicht mehr zuhören können und völlig gaga sind…
Aber wir wollen uns doch nicht nachsagen lassen, dass wir nur von Wahlkampfreden was fürs Leben lernen oder auch nur Sinn-entleerte Reaktionen bringen können (Danke übrigens Herr Hinrichs – Sie haben anscheinend nicht viel verstanden!) Auch wir finden Demokratie dufte und tun sogar was dafür!
…also geht am Sonntag wählen…wen…nun ja, das darf sogar jeder selbst entscheiden!
Schönes WE!
Internet Explorer 8 als Hochsicherheitstrakt
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Da wir seit kurzem (Release Termin vom IE8) auch für den Internet Explorer 8 optimieren, mussten wir beim Testen unserer Kunden-Webseiten mit Bedauern feststellen, dass so manche TYPO3-Shop-Erweiterung Probleme mit dem neusten M$ Produkt bereitet.
So akzeptiert zum Beispiel der IE8 standardmäßig keine Cookies bei der tt_products Extension. Was zur Folge hat, dass die Artikel nicht im Warenkorb bleiben und somit auch keine Artikel bestellt werden können. Sowas ist natürlich der schnelle Tod eines jeden Online-Shops.
Über einen Foreneintrag kam ich dann auf den Hinweis, dass man im TYPO3 noch eine gewisse „cookieDomain“ setzten kann. Damit wird die eigene Domain zwangsweise in den Cookie hinein geschrieben, sonst würden die Sicherheitseinstellungen eines manchen Browser diesen Cookie blockieren, wie eben der Internet Explorer 8.
Die Lösung ist:
$TYPO3_CONF_VARS['SYS']['cookieDomain'] = „http://www.example.com“;
Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen mit ähnlichen Problemen.
Historisches Zeitdokument wieder aufgetaucht
Ein Jahr ist unser Umzug mittlerweile her. Grund genug, unser lange verschollen geglaubtes Umzugsvideo der gespannten Öffentlichkeit zu präsentieren. Viel Spaß!








