Realität 2.0
Am 3. Februar fand in Berlin der Virtual Think Tank „Augmented Life & Work“ statt. Um mit dem nötigen Weitblick über die Zukunft nachzudenken, hatten der BVDW, die Telekom und TrendONE in den 18. Stock der Telekom Labs eingeladen. Genauso futuristisch wie der Flyer waren dann auch die Vorträge. Obwohl das Prinzip der Augmented Reality (AR) schon seit den 90er Jahren bekannt ist, scheint die Zeit jetzt reif zu sein, in der sich Visionen den Weg in die Realität bahnen.
Was bedeutet AR eigentlich?
Augmented Reality heißt, dass die reale Welt mit Informationen aus virtuellen Datenquellen angereichert wird. Um diese „erweiterte“ Welt betreten und durchstreifen zu können, benötigt man mobile Endgeräte, die als Fenster in diese Welt dienen. Im Display werden dann die reale und virtuelle Welt kombiniert.
Das gibt’s heute schon:
Eine der bekanntesten AR-Anwendungen ist Layar, ein AR-Browser für das Handy. Bewaffnet mit einem Mobiltelefon und Layar kann man in seiner Umwelt allerhand Interessantes entdecken.
Video: Layar
Richtig spannend wird es natürlich, wenn man diese Technologien mit sozialen Netzwerken verknüpft. Wikitude hat den Community-Hebel (siehe auch: „Wikinomics“-Buch) bereits angesetzt und der Erfolg gibt ihnen Recht. Auf Wikitude kann jeder Informationen mit Geodaten verknüpfen und sogenannte POI’s (point of interest) anlegen. Ob es nun Wikipedia-Einträge zur Geschichte, die nächste Starbucks-Filiale, die schönsten Orte in Oberbayern (?!) oder Qype-Bewertungen sind – die Maps sind so vielfältig wie die Community selbst. Mit einem aktuellen Handy und dem WIKITUDE World Browser kann man die virtuellen Infopunkte als Display-Overlay entdecken.
Wer seinen persönlichen Style auch in der AR-Welt ausleben will, für den hat Adidas das passende Schuhwerk. Über einen AR-Code auf der Schuhlasche kann man seinen Quanten den letzten Pixel-Schick geben und sogar Community-Games spielen.
Wie genau das funktioniert, verrät Adidas ab dem 10. Februar auf dieser Webseite.
Aber auch den Couchpotatos unter uns hat die AR-Welt einiges zu bieten. Das öde Geklicke durch „Weiter“-Buttons der Webshops soll nun ein Ende haben. Rayban beispielsweise prescht nach vorne und ermöglicht seinen Kunden, Sonnenbrillen online anzuprobieren. Wie das? Mit dem Rayban Virtual-Mirror! Die Webcam wird so zum Spieglein, Spieglein on the web. Wem das noch nicht genug ist, der wird wahre Freude an der neusten Entwicklung von Zugara haben. Mit ihrer Shopping App kann man nämlich Klamotten virtuell anprobieren, als Foto auf Facebook hochladen und per Insite-Videochat mit den Freunden die Pros und Contras der potentiellen Investition diskutieren. Wer ein bisschen daddeln will und dafür den Kopf einzusetzen weiß, dem sei auch geholfen: Cannonballz macht‘s möglich.
Auch die Werbe-Welt hat AR als spannende Möglichkeit entdeckt, Botschaften zu inszenieren und einige Agenturen haben bereits interessante Ideen verwirklicht. Wie bereits im queo-Blog berichtet wurde ist LEGO ganz weit vorn, aber auch Seat, Mini oder das Popular Science-Magazin haben Mut zu innovativen Ideen.
Das kommt morgen bzw. überübermorgen
Image: Raygun Studio
In den Startlöchern stehen bereits die Anwendungen der nächsten Generation. Ob es nun die Visitenkarte von morgen ist, bei der man sich Videoavatar vorstellt oder ob man seine eigene Persönlichkeit um virtuelle Infos erweitert, AR bietet viele Möglichkeiten. Eine Studie des japanischen Produktdesigners und Vordenkers Mac Funamizu zeigt weitere interessante Anwendungsfelder.
Es zeichnet sich auch ab, dass Bilderkennungssysteme bereits soweit ausgereift sind, dass Codes für die Objekterkennung überflüssig sind. Die Software erkennt direkt Gesichter oder Verpackungsdesigns und nutzt diese Information um die Identität, Größe, Position und Neigung des Objektes zu bestimmen. So haben die Telekom Labs bespielsweise einen Prototyp vorgestellt, der Produktfotos oder CD-Cover erkennen kann und anschließend über Amazon den billigsten Preis des Produktes findet. Onlineshops konkurrieren damit erstmals direkt mit dem Einzelhandel. Wer eine ähnliche App mal ausprobieren möchte, kann sich Kooaba installieren.
Unbeschwert genießen lässt sich AR allerdings erst, wenn man sich vom Handydisplay befreit. Auch hierfür existieren schon Lösungen, die langsam Gestalt annehmen. Eine der notwendigen Schlüsseltechnologien sind dabei transparente, biegsame LEDs. Auf der CES 2010 in Las Vegas stellt Samsung den ersten Laptop mir transparenten Display vor. Werden diese Displays noch flexibel, wie erste Prototypen mit sogenannten AMOLED’s zeigen, wären Kontaktlinsen mit integrierten hochauflösenden Bildschirmen denkbar. Auch daran wird bereits intensiv geforscht, eine Gruppe Wissenschaftler der Washington-University haben bereits erste Prototypen entwickelt.

Images: University of Washington
Noch viel weiter denken Futuristen wie Max Celko. Auch wenn nicht jedem diese Utopia gefällt, die Möglichkeiten moderner Technologien könnten die Visionen heutiger Science Fiction-Filme noch zu unseren Lebzeiten Realität werden lassen.
26 Gigapixel Dresden
Die Sächsische Zeitung hat in Zusammenarbeit mit der AFB media GmbH das Projekt Gigapixel Dresden ins Leben gerufen: Vom Haus der Presse aus wurde ein 26 Gigapixel großes Foto von der Dresdner Innenstadt und den dahinter liegenden Gebieten gemacht. Es umfasst einen Blickwinkel vom Ostragehege über die Dresdner Altstadt mit der Frauenkirche, der Semperoper und dem Erlweinspeicher bis hin zum Heizkraftwerk der Drewag, direkt gegenüber von queo. Im Hintergrund kann man den Dresdner Fernsehturm und schemenhaft die 30km entfernte Sächsische Schweiz erkennen. Durch die hohe Auflösung kann man viele Details erkennen, wie zum Beispiel den Spaziergängern an den Elbwiesen oder den Bauarbeitern auf dem Dach eines Hauses.
Das Foto wurde mit einem 400mm-Objektiv aufgenommen und ist aus 1.655 Einzelbildern von je 21,4 Megapixeln zusammengesetzt. Die Auflösung beträgt 297.500 x 87.500 Pixel, ein Weltrekord. Das Bild ist derzeit das größte Foto der Welt.
Shift happens! – new update on internet and social media trends & figures
There is an update by “The economist” on the original “Shift happens”-Video. I thought it might be interesting here for us all. I really like the facts and following the updates. Hope u too!
A little background info:
“This is another official update to the original “Shift Happens” video. This completely new Fall 2009 version includes facts and stats focusing on the changing media landscape, including convergence and technology, and was developed in partnership with The Economist. For more information, or to join the conversation, please visit http://mediaconvergence.economist.com and http://shifthappens.wikispaces.com
Content by XPLANE, The Economist, Karl Fisch, Scott McLeod and Laura Bestler. Design and development by XPLANE, http://www.xplane.com. You can follow us on Twitter at http://www.twitter.com/xplane.”
Neues Buch “FREE” von Chris Anderson frei erhältlich…
Hallo,
Chris Anderson (bekannt von “The Long Tail”) hat sein neues Buch als Hörbuch frei zur Verfügung gestellt. Zu finden hier bei wired.
Ich selber habe es mir noch nicht anhören können, wird sicher eine “Lektüre” auf der nächsten Autobahnfahrt. Ein Freund hat es bereits hinter sich und meinte: (Zitat) “Das Buch ist wie schon The Long Tail nicht unbedingt perfekt, aber es fasst die aktuellen Trends im Online-Business ziemlich gut zusammen. Wir haben darin auch die Bestaetigung fuer einige unserer Geschaeftsideen gefunden.”
Schaun bzw. Hörn mer mal!
Grüße
Rudi
Zukunftstrends bei den nicht-reaktiven Erhebungsverfahren
Wie in einem vorhergehenden Beitrag bereits beschrieben, haben sich die Möglichkeiten der nicht-reaktiven Erhebungsverfahren durch den technologischen Fortschritt stark weiterentwickelt und so bieten nicht-reaktiv erhobene Daten eine gute Möglichkeit, Strukturen der Onlinewelt (bspw. Beziehungsnetzwerke von Internetnutzern in Onlineräumen) zu beschreiben und zu analysieren.
Für die Beschreibung von Nutzern und ihren Präferenzen hingegen, werden auch weiterhin reaktive Verfahren, wie bspw. die Onlinebefragung, benötigt. Laut Prof. Dr. Martin Welker (u.a. Vorstandsmitglied der DGOF, Deutsche Gesellschaft für Onlineforschung e.V.) wird zukünftig die Kombination aus reaktiven und nicht-reaktiven Erhebungsverfahren unerlässlich sein, um Strukturen und Präferenzen parallel zu erheben und kombinieren zu können. Eine momentan besonders prominente Forschungsrichtung dreht sich dabei um die Netzwerkanalyse und speziell um die gegenseitige Beeinflussung von klassischen und online-Netzwerken.
Den Abschluss der wissenschaftlichen Tagung bildete ein Vortrag von PD Dr. Ulf-Dietrich Reips (ebenfalls langjähriges Vorstandsmitglied der DGOF) zu den Zukunftstrends im Bereich der nicht-reaktiven Erhebungsverfahren: Ihm zufolge stehen wir am Beginn „einer höher aggregierten komplexen Verarbeitung on the fly“, d.h. die nicht-reaktive Datensammlung im Internet wird auf immer höher aggregierten, komplexeren Ebenen in immer kürzeren Zeiträumen (bzw. möglichst zeitnah) durchgeführt.
Es kann beispielsweise mit Visualisierungen der Internetnutzung auf Landkarten dargestellt werden, wie sich die Verteilung des Trafficaufkommens im Internet weltweit zu einem bestimmten Zeitpunkt gestaltet (mehr dazu in einem späteren Beitrag).
Generell liegt für Prof. Dr. Reips in der Weiterentwicklung der Visualisierung eine der Hauptaufgaben der Forscher und Entwickler in den nächsten Jahren. Hierunter fallen auch die Visualisierung von Trackingdaten und Kommunikationsplattformen.
Nach Prof. Dr. Reips werden zukünftig nicht-reaktive Erhebungsverfahren im Internet „einen höheren Grad an Automatisierung, skalierbarer Aggregierbarkeit der Daten, Komplexität, zeitnaher Weiterverarbeitung und Ereignisauslösung sowie an konfigurierbarer Flexibilität erreichen“. Was das genau bedeutet, werden wir an dieser Stelle in einer losen Folge von Anwendungsbeispielen aufzeigen – bleiben Sie gespannt…
Was sind eigentlich nicht-reaktive Erhebungsverfahren?
Heute möchte ich einmal einen kurzen Rückblick auf eine für queo insight interessante Veranstaltung geben – nein es ist kein BarCamp auf das ich zurückschauen möchte, sondern eine ganz konservative wissenschaftliche Tagung in Wiesbaden.
Ausrichter war das Statistische Bundesamt (DESTATIS) in Zusammenarbeit mit dem ADM (Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.) und der ASI (Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute e.V.). Diese drei Institutionen führen aller zwei Jahre eine solche Tagung durch, diesmal mit dem Thema „nicht-reaktive Erhebungsverfahren“. Darunter versteht man alle Erhebungsverfahren, bei denen „Forscher und Probanden keine Möglichkeit haben miteinander in Kontakt zu treten und der Forscher keine Möglichkeit hat, die Probanden zu beeinflussen“. Früher wurden hierbei hauptsächlich verdeckte Beobachtungen und die Analyse von Verhaltensspuren (ja, dazu zählte tatsächlich auch die Durchsuchung von Hausmüll) durchgeführt.
Aufgrund des technologischen Fortschrittes hat sich das Repertoire nicht-reaktiver Verfahren stark erweitert: Analysen auf Basis von Geodaten, die Beobachtung von Verhaltensspuren im Internet sowie neue Formen computerunterstützter Datenerhebung bis hin zur Gewinnung von Daten über biometrische Verfahren sind heutzutage möglich und üblich. Es wurden aus den verschiedensten Bereichen Projekte und Erfahrungsberichte vorgestellt, wie man auch dem Programm entnehmen kann.
So wurde beispielsweise über die aktuell genutzten Erhebungsverfahren für Verhaltensbeobachtungen am Point-of-Sale diskutiert (Franz Kilzer, TNS Infratest GmbH), die Optimierung von Besucherwegen im Leipziger Zoo auf Basis von GPS-Daten vorgestellt (Dr. Andreas Czaplicki, Institut für Marktforschung GmbH) sowie die Mediawatch (Medien-Messgerät in Form einer Armbanduhr) und die damit erhobenen Ergebnisse der Mediennutzung in der Schweiz präsentiert (Dr. Tanja Hackenbruch, GfK Telecontrol AG).
Weiterhin hervorzuheben waren hier insb. Prof. Dr. Rainer Schnell (wer ihn bereits live erlebt hat, weiß wovon ich spreche) zu den Möglichkeiten der Ergänzung von standardisierten Surveys durch die Erhebung von biologisch relevanten Merkmalen sowie Prof. Dr. Martin Welker zu den Möglichkeiten und Grenzen von Logfile-Analysen.
Gerade letzteres Thema war für uns als unabhängigen Berater für den optimalen Einsatz von Web Analytics Tools natürlich besonders spannend, auch wenn der Vortrag – angepasst auf den Teilnehmerkreis – natürlich nicht so in die Tiefe gehen konnte, wie man es sich gewünscht hätte, wenn man schon mal die Möglichkeit hat, Prof. Welker zu hören. Sein Vortrag löste jedoch auch eine spannende und bis in die Pausen reichende Diskussion rund um den Datenschutz (insb. mit Hinblick auf den Einsatz von Google Analytics) sowie zu erwartende Trends aus.
Mehr zu den Trends dann aber im nächsten Blogbeitrag…
QUEO @ Monetization Camp Berlin (#mc09)
Heute bin ich nach Berlin gefahren, um auf das Monetization Camp zu gehen. Es soll um Vermarktungsoptionen, -möglichkeiten und -trends von Communities, Portalen etc. gehen. Insgeheim bin ich sehr hoffnungsvoll hier hin gefahren, um Antworten auf Fragen zu bekommen, die im Alltag ständig gestellt werden…von Kunden, von Partnern und letztendlich von uns selber.
Leider waren nicht so viele Teilnehmer, wie ich gehofft hatte. Liegt sicher auch am Wochentag. Das BarCamp findet in der Messe statt…neben IT-Profits etc. Die Location ist ok, nur die kurze Umzugsaktion wegen dem Notausgang war etwas seltsam. Leider war die Lautstärke durch arbeitende Messemitarbeiter bei der Sessionplanung war weniger toll.
Zu den Sessions selber…die ersten beiden zu Landingpage-Optimierung und Steiergung Konversionrate waren recht unterschiedlich. Die erste Session war punktuell recht interessant aber leider recht unstrukturiert. Einige Punkte konnte ich allerdings mitnehmen. Die Google Session zur Konversionsteigerung war dagegen sehr interessant…konnte im Bereich Adword und Konversion einige interessante Ideen und Ansätze mitnehmen. In dem Bereich gibt es noch einiges zu tun, da gab es selbst große Beispiele, die doch recht verbesserungswürdig waren. Anschließend wurden Meme diskutiert…wobei wir da etwas vom Thema abgekommen sind… war aber dennoch interessant…
Grad gehts um Möglichkeiten der Community-Monetarisierung (www.frobbel.de) von Herrn Glembotzky. Recht interessant, was da schon ausprobiert wurde und wie es angenommen wird. Motivation der User “Geld” auszugeben, sind meist Spaß und Status. Welche Möglichkeiten gibt es noch…? Wir sind im Brainstorming…
…to be continued…
QUEO @ NextBanking Teil II
…es beginnt die letzte Session mit Alexander Artopé von Smava. Logisches Thema: Peer-to-Peer Banking.
Das BarCafe war richtig interessant, wobei ich gemerkt habe, dass es manchmal gar nicht so leicht ist, EPMs (Elektronische Prognosemärkte) zu erklären. Die Diskussionen waren aber gut und ich konnte einige Anregungen mitnehmen. Die anderen Sessions, die ich mitnehmen konnte, drehten sich um Microkredite mit Lavri Labi und den Banking-Club mit Thorsten Hahn.
Kollege Sebastian von der TMMS und dem mobilecamp-Orgateam traf ich hier auch wieder, konnten uns sehr gut über verschiedene Themen austauschen.
Für queo ist mitzunehmen, dass sich gerade der Finanzmarkt derzeit rapide ändert, gleichzeitig aber die Banken selber eher noch zurückhaltend sind. Themen wie Mikrokredite und Peer-to-Peer Banking, Aufbau von Finanz-Communities und Community-Banking kommen eher von Newcomern und breiten sich über social networks und Kreditwesen-Außenseiten (Achtung Provokation) aus. Die Banken fühlen sich derzeit sicher noch recht sicher, das liegt sicher auch noch an der Altersstruktur der Kreditnehmer und der Sachbearbeiter. Alternative Konzepte kommen und sind sicher einen Blick über den Tellerrand wert.
…to be continued…
Unsere Top 3 Entwicklungstools im TYPO3-Bereich
Auf dem MSDN Softwarehersteller Blog läuft aktuell eine “Umfrage” zu den Top 3 Entwicklertools. Mit diesem Beitrag möchte ich mich mal aus Sicht der TYPO3-Entwicklung daran beteiligen.
Als erstes sollte gesagt sein, dass es natürlich mehrere Möglichkeiten gibt, das “Top”-Tool zu ermitteln. Man könnte da die Verwendungshäufigkeit heranziehen, die Fehleranfälligkeit / Zuverlässigkeit oder aber auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich denke bei meiner Auswahl ist ein Mix aus all diesen Kriterien, allerdings sind sie auch alle kostenlos
1. Als Webentwickler braucht man eigentlich nichts mehr als Firebug, da dieses Firefox-AddOn einfach alles bietet was man sich als Entwickler wünschen kann: JavaScript-Konsole mit Logging- und Debuggingfunktionen, DOM-Inspektor inklusive Live-Edit von CSS und HTML, Request- und Responseanalyse (auch AJAX) und vieles mehr. Zudem wird das Projekt ständig aktuell gehalten und erweitert, Bugs werden zügig behoben – in meinen Augen als DAS Top-Tool!
2. Eigentlich bin ich etwas hin- und hergerissen bei den Plätzen 2 und 3. Da beide Dinge sehr wertvoll für die Arbeit und vor allem die Produktivität sind, könnte man die Plätze auch tauschen. Nun also auf Platz 2: Eclipse mit PDT2 und Aptana. Während es früher vielleicht gereicht hat einen “besseren” Texteditor für das Umsetzen von Webseiten zu verwenden, sollten professionelle Entwickler heute nicht mehr auf die Funktionen einer richtigen IDE verzichten. Gerade die einzelnen Hilfen beim Programmieren sparen nicht nur viel Zeit und Mühe, sondern vor allem auch Nerven. Dazu gehören für mich Autovervollständigung für HTML, CSS, PHP sowie JavaScript, Validierung von dem entsprechenden Code, zum Beispiel auch XML, Integration von Tools wie zum Beispiel PHPUnit, Bugtrackern oder Subversion und natürlich Code Highlighting.
3. Bei der Arbeit im Team ist eine Versionierung unverzichtbar. Ich benutze dafür TortoiseSVN. Neben den Möglichkeiten der Zusammenarbeit die dadurch erst machbar werden, bietet die Versionierung noch weitere Vorteile die ich in einem professionellen Entwicklungsumfeld nicht mehr missen möchte. Gerade bei längeren Projekten in mehreren Teilschritten helfen z.B. Branches ungemein. Auch das Zurückspringen zu älteren Ständen auf Grund von wechslenden Kundenwünschen ist mit der Versionierung kein zeitraubendes Unterfangen mehr. Auch dieses Tool spart bei uns Entwicklern wieder eine Menge Zeit und Nerven, weshalb es definitiv einen Platz in den Top 3 verdient hat!
Zensursula für lau
Zum Wochenausklang noch zwei Anmerkungen zum Thema Zensursula. Unter http://www.3dsupply.de gibt es, analog der berühmten Schäublone, Frau vdL als Shirt-Motiv – für lau! Und die Online-Petition hat heute Nacht die 50.000 Marke durchbrochen – jetzt gilt es, sechsstellig zu werden. Also – Zeichne mit!




