M-Days: Marcs MobileCamp Marketing in München
Letzte Woche kommt Rudi zu mir und überfällt mich mit dem Spezialauftrag, am Freitag nach München zu den M-Days zu fahren und dort die Werbetrommel für unser MobileCamp zu rühren nach Sponsoren Ausschau zu halten. Ich schwankte zwischen Freude und Überraschung. Da ich bis dahin nur von Micha und Arno darüber gehört hatte, musste ich mich erstmal damit auseinandersetzen. Das von queo mit organisierte MobileCamp in Dresden ist das erste Barcamp mit Themenschwerpunkt mobile communications in Deutschland und hat den Anspruch, wegweisend für die gesamte Branche zu werden.
Die Überraschung überwunden fuhr ich also Freitag früh nach München in die BMW-Welt, in deren Konferenzräumen die M-Days stattfanden. Erstaunlicherweise war der Messebereich sehr übersichtlich und auch der Besucherandrang hielt sich in Grenzen. Als wurde auf mich gewartet, startete im gleichen Moment Klaus Menhorn von M:Metrics mit einem interessanten Vortrag über die allgemeine Branchenentwicklung der mobilen Kommunikation in Deutschland. Quintessenz: am iPhone kommt man im Moment nicht vorbei. Direkt im Anschluss berichtete Christopher Billich von Infinita über wasserdichte Handys und der kommenden Abschaltung von 2G im wesentlich weiter entwickelten Markt in Japan. Da mein Auftrag eigentlich anders lautete, verlies ich das Auditorium und erkundete die Messestände, verteilte Visitenkarten vom MobileCamp, tauschte meine gegen die meiner Gesprächspartner und verpasste so den Vortrag von Antony Ribot aus England über seine Visionen der mobilen Kommunikation.
Die Ankündigung seiner Nachfolgerin hörte sich allerdings interessant an und darum ging ich zurück und hörte mir Stefanie Hoffmanns Präsentation ihres Mobile Web 2.0 Mashup Projekts aka-aki an, was mich sehr faszinierte. Darum ging ich danach auch schnurstracks zu deren Stand und lud sie persönlich zum MobileCamp nach Dresden ein. Nach ausgiebiger Mittagspause und einigen weiteren Visitenkartentauschs leerte sich der Kongress merklich, denn es war ja auch Freitag nachmittag. Als einer der letzten hörte ich mir trotzdem noch Christian Ehls Vortrag von DeviceAnywhere an, einem US-Servicedienstleister für Entwickler von Mobiltelefonapplikationen.
Alles in allem bin ich jetzt auf dem neusten Stand, was den Markt der mobilen Kommunikation betrifft. Ich habe so gut wie jeden Standbetreiber über das MobileCamp informiert. Wir werden gespannt sein, wie viele von Ihnen am 25. und 26. April in Dresden auftauchen werden. Für mich hat sich die Fahrt nach München auf jeden Fall gelohnt.