queo auf dem BarCamp Hamburg
Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber wir möchten trotzdem noch kurz unsere Eindrücke zusammenfassen. Arno und ich sind am Freitag, den 21. November, nach Hamburg gefahren um uns das ganze Wochenende sehr interessante Vorträge anzuhören. Unsere Erwartungen waren hoch und wurden auch erfüllt.
Das Orga-Team hat ganze Arbeit geleistet, was sich auch in der Zahl der Anmeldungen widergespiegelt hat. Es waren nämlich so viele Interessenten, dass wir Mühe hatten selbst auf die Liste zu kommen
Natürlich war es auch eine ganz große Leistung der Sponsoren, die das alles erst möglich gemacht haben.
Am Samstag gab es eine Session von Oliver Gassner zum Thema GTD, welche als kleine Einführung in die Thematik sehr interssant war. Danach habe ich mir die Session zum Thema Mobile 2.0 von Sarik Weber (Cellity) angehört, die sich größtenteils mit (Kommunikations-)Applikationen fürs Handy und speziell der von Cellity beschäftigt hat. Es war auch ganz interessant mal ein paar Zahlen vom Werbebusiness auf mobilen Endgeräten zu hören. Anschließend ging es erneut (indirekt) um mobile Endgeräte, denn der Vortrag von Laurent Cerveau (mobileo) drehte sich um Softwareentwicklungs-Setups die er bei mobileo und vorher bei Apple erfolgreich eingesetzt hat. Aus diesem Vortrag konnte ich auch einiges zur Verbesserung unserer internen Prozesse mitnehmen und kann das sicher bald auch hier anwenden.
In diese Kerbe schlugen dann auch die meisten anderen Sessions die ich besucht habe: Usability Engineering, agile Entwicklung mit Scrum, automatische Oberflächentests für Web-Content und schließlich noch eine Session mit Tipps und Tricks zur Organisation eines BarCamps. Insgesamt habe ich mir also viele Entwicklerthemen und Sessions mit mobilem Fokus angesehen. Für eine eigene Session fehlte mir leider die Idee, aber wenn mal einen Sessionwunsch lese den ich abdecken kann, würde ich selbst auch gerne mal eine halten.
Einziger Wermutstropfen auf dem bchh08 war das Session-Grid. Nur 30 Minuten pro Sessionslot und 30 Minuten Pause ist meiner Meinung nach noch nicht das Optimum gewesen. Ich bin oft länger in den Sessions geblieben, da viele bis zum Ende interssant waren und dadurch zu spät zu den nächsten Sessions gekommen. Ich denke in Dresden werden wir einen anderen Ansatz nutzen. In Berlin hat mir das Modell 45+30 sehr gut gefallen und das war auch nicht ganz so stressig.
Trotzdem hat sich der weite Weg auf jeden Fall gelohnt!