xtopia 2008 Teil 2 – Usability und User Experience
Mittlerweile hab ich es geschafft, die ersten zwei interessanten Session des Schwerpunkts Usability und User Experince (UX), zusammenzufassen. Damit es den Rahmen nicht sprengt, gibt’s die anderen später.
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xtopia 2008 Teil 1
Statt wie letztes Jahr (siehe auch hier und hier) im Berliner Kosmos, findet die derzeitige xtopia 2008 diesmal im Berliner ICC (internationales congress centrum) statt.
Wie schon letztes Jahr verlief auch diesmal unsere Anreise nicht ganz reibungslos, schon ab Höhe Lausitzring waren wir gezwungen, mit konstantem Tempo 90 auf der linken Spur in einer Blechlawine Richtung Berlin zu rollen, kontinuierlich von überholenden LKWs ausgebremst (Erwähnte ich schonmal, dass ich für ein generelles Überholverbot für LKWs auf allen zweispurigen Autobahnen bin? Nein? Dann mach ich es jetzt).
Auch in Berlin selbst kamen wir nur schleppend voran, doch da sich auch der Beginn der Keynote nach hinten zog, hatte das letztendlich außer ein paar grauen Haaren mehr keine Auswirkungen. Wie wir feststellen mussten, hätten wir uns sogar noch stärker verspäten können, denn leider war die Keynote, bestehend aus einer Lobeshymne auf das neue MS-StartUp-Unterstützungsprogramm BizsPark und einen kleinen Blick hinter die Kulissen bei Myspace von deren Technikchef, sehr blass.
Apropos BizsPark: Liebe Microsoftler. Ich weiß, Ihr seid ein Unternehmen und kein Sozialverein, Geld verdienen ist Euer oberstes Gebot. Das verstehe ich, sehr gut sogar. Aber wenn Ihr StartUps drei Jahre lang vollskaliert kostenlos Lizenzen überlasst (die dann mit dem vollen (und nicht schlechten) MS-Software-Programm so richtig schön abhängig werden), um dann im Anschluss die pralle Lizenzkuh zu melken, ist das zwar unternehmerisch clever, aber keine Samariter-Leistung. Also stellt Euch bitte auch nicht so dar.
Nach der lauen Keynote war ich daher etwas angefressen. Die Nachricht, dass Clemens Lutsch von Microsoft, den ich von der letzten xtopia noch in guter Erinnerung hatte, wegen Krankheit absagen mußte, und so zwei gute Vorträge („Evolution und UX“ und „Anforderungsmanagement und Human Centered Design“) gestrichen worden waren, verbesserte meine Laune nicht wirklich.
Doch jetzt ist der erste Tag vorbei, und mittlerweile bin ich auch mit der Entscheidung, die xtopia wieder zu besuchen, im Reinen. In den Sessions hab ich mich auf das Thema User Experience und Usability konzentriert, nur Dirk Primbs (ebenfalls Microsoft), my favourite speaker vom letzten Jahr, konnte mich zum Technology-Track locken. Es war wieder eine wahre Freude, und auch die anderen Sessions waren okay bis gut (Details folgen).
Morgen geht es dann, mit hoffentlich interessanten Sessions, weiter – bis dahin.
Illustrative Impulse aus Zürich
Die 4. Illustrative fand diesmal in der Messehalle 9 in Zürich statt und bot mit Arbeiten von 35 Künstlern erstmals eine internationale Werkschau der illustrativen Kunst. Unterstützt von der Swatch AG konnte man vom 15.-26.10.2008 die Créme de la Créme der internationale Szene für illustrative und grafischen Kunst erleben.
Über 400 stilbildende Arbeiten saugten wir in den 4 Stunden unseres Besuches in unserem visuellen Gedächtnis auf. Die Kombinationen aus Farben, Formen und Typografie verschmolzen zu komplexen Werken, deren Fernwirkung uns einlud näher zu treten. Ein jedes Werk beeindruckte auf seine Art und Weise durch Detailgenauigkeit und einen konsequent erkennbaren Stil. Die aufgeschnappten Impulse konservierten wir in Fotos, welche wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten.
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Bürogolf in Dresden

Der 3. Platz
Schon zum zweiten Mal durften wir am mittlerweile 8. Bürogolfturnier in Dresden teilnehmen. Bürogolf? Bürogolf oder auch englisch Office Putting, ist eine unkomplizierte und gesellige Art Golf mit gleichgesinnten in geschlossenen Räumen zu spielen. Natürlich sind Kenntnisse des Golf-Sports förderlich, aber eigentlich nicht notwendig. Ein kleines Regelwerk ist schnell gelernt (der Ball darf nur den Schläger, Boden und das Ziel berühren) und der Spaß kann beginnen. Ca. 40 Teilnehmer gehen in fünf Gruppen auf den Parcour, der 9 Löcher bereithält. Der geneigte Golfer wird wissen, dass die eigentliche Kunst im Kurzspiel und Einlochen liegt. Und so ist es nicht einfach, die vorgegebene Schlagzahl für ein Loch einzuhalten, bzw. auch mal zu unterbieten. Akrobatische Einlagen sind zum Teil vorprogrammiert, da Gegenstände auf dem Parcour (Stühle, Tische, etc.) nicht mit dem Ball berührt werden dürfen (sonst bekommt man einen Strafschlag auf sein Ergebnis addiert). Wie das Bild schön zeigt, muss also manchmal auch mit körperlichem Einsatz und Raffinesse gespielt werden.
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Change has come…!
…a long interesting night it has been…following live-streams on ZDF and CNN, commenting with friends on Facebook and following live-blogs and Twitter. It is amazing. History has happened today…! A year ago I was in New York and already, back then, you could see and feel that the U.S. was tired of the Bush-Administration. Now, finally, change has come — and what a change! Barack Obama is the first African-American president of the USA. It was just amazing to watch the election, and to see people gathering together all across the US — people of different races, ages, genders, etc.– celebrating the hope they have in Mr. Obama, the change, and the new USA. It is amazing to see, that a lot of the votes came from young people — first-time voters…a generation which gathered, campaigned, and communicated mostly on the web and in social networks…Some analysts already say that the way of using the internet changed the face of the campaign and the election. It appears to be true, considering the surge in internet campaign fund-raising, the constant blogging, the exchange of information and personal opinions on Facebook and other social network sites. The young generation doesn’t have to meet in person, or go on the streets like they did in the 60s and 70s … the street is the internet, and it acts way more powerful, faster, direct, global and — most importantly — more personal and individual… just an amazing night!
Next week I will be going to the States again … I am already looking forward to it — it’s gonna be different!
Präsentationen tauschen = Wissen tauschen?
Nachdem ich das Portal www.slideshare.net seit einiger Zeit nutze, möchte ich Euch nun kurz meine Erfahrungen mitteilen. Anfangs war ich auch skeptisch, ist es wieder nur ein weiteres (Unterhaltungs-)Portal à la youtube, myspace etc oder bietet es echte Mehrwerte im Arbeitsalltag? (Wir alle kennen die sinnlos-ppt-Präsentationen, die täglich durch den Äther geschickt werden.) Nach vielem Herumsuchen, Stöbern und natürlich auch Finden bin ich dort auf einige sehr interessante Präsentationen gestoßen, die irgendwo in der Welt auf einer Konferenz oder Messe gehalten wurden. Gerade um über ein Thema einen Überblick zu erhalten, kann man slideshare wunderbar nutzen. Natürlich werden die Inhalte weniger, je tiefer man in Themen vordringt, aber das ist leider im Internet fast überall so. Schließlich ist es kostenlos.
Ich kann das Portal nur empfehlen, Recherechezeiten werden damit zum Teil erheblich verkürzt und man kann zum Autor bzw. Uploader bei Interesse auch direkt Kontakt aufnehmen. Natürlich kann das Portal auch wunderbar zur Ideengenerierung genutzt werden.