queo auf dem BarCamp Berlin
Um sich ein bisschen auf die anstehenden Organisations-Aufgaben einzustellen, die beim BarCamp MobileCamp Dresden auf uns zukommen werden, habe ich mich nach Berlin begeben und dort am mittlerweile dritten BarCamp in der Hauptstadt teilgenommen.
Für alle die damit (noch) nichts anfangen können, sei dieser Blogbeitrag als kurze Einführung genannt.
Das BarCamp in Berlin war das erste, das ich besucht habe und wohl gleich eins der größten überhaupt. Es waren 600 Teilnehmer auf der Mixxt-Seite angemeldet von denen auch deutlich über 500 gekommen sind. Erstmal auf die erwähnte Liste zu kommen war übrigens gar nicht so einfach. Am Anfang waren nämlich “nur” 400 Teilnehmer geplant, und ich musste mich mit einem Platz auf der Warteliste zufrieden geben. In 2 Etappen wurden jeweils weitere 100 Plätze freigegeben und am Ende war ich einer der glücklichen die noch mit auf die Liste gekommen sind.
In knapp zwei Stunden bin ich am Samstag Morgen nach Berlin gefahren und habe dank Navi auch ganz schnell die Hauptrepräsentanz der Telekom gefunden. Parkplätze gab es auch genug, nur der Preis von 75 Cent pro angefangenen 15 Minuten fand ich etwas gewöhnungsbedürftig.
Um 9.30 Uhr ging die Sessionplanung los. Jeder der eine halten wollte, hat sein Thema kurz vorgestellt und nach Interesse im Publikum gefragt, anhand dessen dann wiederum die Raumvergabe geregelt wurde. Es gab interssante Sessions zu sehr verschiedenen Themen um das Web, Marketing, bestimmte Webseiten und Technologien sowie allgemeine (Theater 2.0) und Spaßthemen (“Bier und Sauna”).
Einige Sessions waren dann doch nur ein sehr oberflächliches Intro, so zum Beispiel die Session über Widgets, die sich als Promo-Aktion von netvibes entpuppte. Sehr interessant fand ich dagegen die Session “5 reasons why all software projects fail”, die sich (unter anderem) mit Kommunikationsproblemen zwischen Entwicklern und Kunden beschäftigte. Während der Session und dem anschließenden Talk ergab sich dann auch schon eine Session für den nächsten Tag: agile Entwicklung und Methoden.
Interessant fand ich auch die Sessions zum Thema Internet Security von Noton und die kurze Einführung in CouchDB. Jede der Sessions dauerte 45 Minuten und zwischen den Sessions gab es 30 Minuten Pause um sich zu stärken und neue Kontakte zu knüpfen. Insgesamt kann man den Organisatoren nur ein ganz großes Lob für diese fast perfekte Veranstaltung aussprechen. “Fast” weil die Akustik nicht 100%ig war, aber ansonsten war wirklich alles vorhanden, was man sich als Teilnehmer wünschen konnte.
Wem meine Beschreibung jetzt noch nicht bildhaft genug war, der findet über 1000 Fotos auf flickr.
Ich hoffe, wir bekommen unser BarCamp in Dresden ähnlich gut hin!
btw: am 20.11. findet der 1. Dresden Open Space statt. Ganztägig in Hellerau. Thematischer Ausgangspunkt:
Wertschöpfungsprozesse können heute in Communities ebenso stattfinden wie in Unternehmen. Brauchen wir die Organisationsstrukturen eines Unternehmens, um in Zukunft Werte zu erschaffen und eigene Ziele zu erreichen? Werden Unternehmen zu Communities oder werden sie durch Communities ersetzt?
Infos: http://www.community.dresdner-zukunftsforum.de/node/322
Anmeldung: http://de.amiando.com/QGHWVFC.html?uid=ocpzVKDK6SP07uSv
