queo in New York…
Hallo aus der Hauptstadt der Welt
nachdem zuerst ein paar ruhigere Tage in New Jersey angesagt waren, ist nun New York City dran. Downtown tobt das Leben wie eh und je und nach Jahren meiner persönlichen Abstinenz fühlt es sich wieder sehr gut an, hier zu sein. Das Treiben auf Ground Zero zwischen Trauer, Zuversicht und Aufbauwillen beeindruckt. Wobei man über das schier unglaubliche und vielleicht fast schon überhebliche Vorhaben sicher auch streiten kann. Abseits des touristischen Treibens sitze ich gerade im Stadtteil Tribeca in einem Café zwischen Studenten, Künstlern und vielleicht New Yorker Bohème mit Aussicht auf die Franklin Station und 40 Worth St. Nach der Hektik des Morgens und der etwas ungemütlichen Nacht im Hostel tut das mal ganz gut. Gerade sind 103 Emails eingetroffen, die mich erwartungsvoll ansehen, derzeit aber erstmal ignoriert werden. Interessanter ist das Treiben im Café und die unterschiedlichen Leute vertieft in ihre Arbeit, Bücher oder Laptops. Man kommt leicht in Gespräche und erfährt interessante Infos oder Standpunkte. Amstrengend und inspirierend zugleich…wäre es nicht schön, solchen Input täglich zu verarbeiten und mit europäischen Einflüssen zu vermischen und daraus etwas Neues zu kreieren. Vielleicht irgendwann… queo New York…klingt gut.
Hey Rudi,
ignorier die Mails lieber nicht zu lange;-). Als ich gestern aus Indien zurückgekehrt bin, hatte ich über 37000 (!) in meinem Postfach.
Ansonsten, viele Grüße über den großen Teich!
Vielleicht mal ein E-Mail Training machen, solange bis die E-Mailprogramme des “Weltmarktführers” bessere Funktionen haben?
http://www.zeit.de/jobletter/2007/12/jobbrief#link10
