Offtopic – Ein wenig VWL zum Jahresausklang.
Heute habe ich einen interessanten Beitrag bei Spiegel Online gelesen. Thema war die Einmischung bzw. derzeit eher der Ausstieg des Staates bei Aufgaben, die als Staatsaufgabe definiert werden könnten. Interessant fand ich, dass entgegen des Trends der letzten Jahre in dem Artikel ein Umdenken in der Politik beschrieben wird. Nach längerem Lesen und Nachdenken habe ich mich nach den Gründen des Umdenkens gefragt. Gerade in Monopol- oder Oligopolmärkten haben sich die von der Politik gewünschten Effekte für den Bürger (und Wähler) eher in die negative Richtung entwickelt – mit proportionalem Anstieg der Unzufriedenheit bei den Bürgern und dem Wahlvolk. Das letzte Jahr hat zudem sehr deutlich gezeigt, dass ein Ausstieg aus solchen Aufgaben vor allem ein Machtverlust für die Regierenden darstellt. Deutlich abzulesen an den extrem steigenden Energie- und Grundnahrungsmittelpreisen, die zwar von Seiten der Politik verteufelt werden aber gleichzeitig auch die selbst geschaffende Machtlosigkeit demonstriert. Am Ende des Artikels wird sogar die Rechtfertiggung des Konstruktes “Staat” bei abnehmenden Staatsaufgaben hinterfragt. Fragt sich nur, was als Alternative dienen könnte. Dies ist an freien Abenden sicher ein abendfüllendes Diskussionsthema…mit Sicherheit aber nicht heute.
Viel Spaß beim Lesen – auch wenn es mal einen völlig anderen Bereich berührt.
Hej Rudi, das Thema kommt!
Hier drüben (http://blog.zeit.de/herdentrieb/2007/12/28/alle-banken-verstaatlichen_256#more-256) fragt und argumentiert Robert Heusinger unter der Überschrift “Alle Banken verstaatlichen?!”
Gesundes Neues!
Jens
