Das Ritual zwischen Weihnachten und Neujahr!
Welches Ritual musste auch dieses Jahr wieder dringend in den ruhigen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr gehuldigt werden?
Jawohl, die Generalüberholung (also auf Deutsch: Aufräumen) des Schreibtischs im Büro. Dieses Jahr kam noch eine generelle Hinterfragung des Gesamtordnungskonzepts dazu
Ja, ich gebe zu, mein Schreibtisch gehört sicher nicht zu den ordentlichsten, daher sind solch größere Aktionen ab und an mal angebracht. Es ist quasi wie ein Rückblick bzw. eigentlich eine Art Schreibtisch-Archäologie…je tiefer man gräbt, desto mehr schaut man in die Vergangenheit
Letztendlich stellt man fest, dass man viele Sachen unnötig aufhebt, diese längst erledigt sind oder man sich einfach der möglichen Wichtigkeit nicht sicher war. Ich musste auch dieses Jahr wieder feststellen, dass sich trotz digitaler Technik und Abspeicherung aller Daten als digitale Dokumente das Papier immer mehr häuft und viel ausgedruckt wird, manchmal sicher auch unnötig. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und liest doch lieber noch auf Papier als auf Bildschirmen. Mal schauen, wann sich das grundlegend ändert.
Wie dem auch sei, ich bin nun damit fertig und kann nun beruhigt ins neue Jahr gehen. Am Ende muss ich auch zu meiner Verteidigung sagen, dass ein Großteil des gesammelten Materials Zeitungen, Studien und andere Markt- oder Brancheninfos waren, die man einfach in der knappen Zeit nicht so lesen kann, wie man das manchmal gern möchte. Ein guter Vorsatz ist damit auch gefasst, den Schreibtisch so lange überschaubar zu halten, wie möglich. Dies ist zum Glück ein Vorsatz, der nicht schon am ersten Tag im neuen Jahr gebrochen werden kann.
P.S: Einen wunderbaren und zugleich sehr überraschenden zusätzlichen Effekt gab es dann doch noch….ich habe meine lang und schmerzlich vermisste Digitalkamera wiedergefunden.