Pimp my Konferenzraum
queo war noch nie eine Full-Service-Agentur, und auch die Anfangstage von queo als breit gefächerte „Agentur für Neue Medien“ sind schon lange Geschichte. Doch trotzdem kommt es immer wieder vor, dass die spezialisierten Pfade von queo media und flow verlassen werden müssen. Und so bestaunen Mitarbeiter und Gäste des öfteren, wie ich unseren Konferenzraum etwas zweckentfremde, und Kekse, Wasser und Kaffee unterschiedlichen Installationen für Aufträge der besonderen Art weichen müssen.
Improvisation heißt in diesen Fällen das Zauberwort, denn teures Equipment ist für solche Einzelaktionen weder controller-kompatibel
noch flexibel einsetzbar. So bilden z.B. meine schwedischen Möbelhausfreunde Vika und Fado sowie eine PVC-Platte die Basis eines mobilen Fotostudios, mit dem ich des öfteren Produktfotos „schieße“.
Die kürzlichen Tonaufnahmen zu einem Podcast waren eine weitere Herausforderung. Die schnelle Lösung, das ganze über eines unserer eigentlich gar nicht so schlechten Skype-Headsets aufzunehmen, war leider nur von mäßigen Erfolg gekrönt. Zu sehr „optimierte“ der interne Soundchip die Sprachqualität, das Ergebnis war einfach nur unbrauchbar.
Doch da einige Mitarbeiter in ihrer Freizeit musikalisch tätig sind, waren ein vernünftiges SM57, Mischpult und ein Mikrofonständer schnell besorgt. Zusammen mit meiner Extigy und meinem Laptop verwandelte sich so unser Konferenzraum schnell in ein kleines Tonstudio. Okay, keine unserer „Hausbands“ würde da auch nur ein Demo aufnehmen, aber für den Zweck des Podcasts war die Qualität mehr als ausreichend. Und nachdem die kleineren technischen Probleme gelöst waren, konnte sich die Sprecherin entspannt den kreativen Anforderungen der Aufnahme widmen (Einsprechen mit Korken zwischen den Zähnen klingt für einen Außenstehenden übrigens sehr interessant). Ich bin gespannt, welche Metamorphose unserer Konferenzraum als nächstes durchläuft – der nächste etwas abweichende Auftrag wird es zeigen.
